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Kinder- und Jugendzentrum Hoyerswerda

Unser Pädagogen-Team besteht aus Sozialpädagogen,  Staatlich anerkannten Erzieher/innen, Heilpädagogen/innen mit staatl. Anerkennung und Heilerziehungspfleger.

Eine Qualitätssicherung der Arbeit erfolgt durch regelmäßige Teamrunden, Supervision und Weiterbildungen. Fallbesprechungen erfolgen nach dem Göttinger Stufenmodell.

Im Jahr 2005 wurde das QM System DIN-EN ISO 9001 in Verbindung mit den AWO Normen im Betreuungsbereich eingeführt. Begleitend kann als zusätzliches Angebot eine Psychologin in Anspruch genommen werden.

Unser methodisches Konzept basiert auf dem Systemischen Ansatz. Die Betreuer sollten sich ganzheitlich auf die Arbeit einlassen können und eine persönliche pädagogische Atmosphäre schaffen. Priorität  hat die Arbeit mit dem gesamten Familiensystem. Elternarbeit dient der Beratung, der Erarbeitung und dem Bewusstmachen und gezieltem Nutzen der systemeigenen Ressourcen.

In wöchentlichen, regelmäßigen Teamgesprächen erfolgt die Abstimmung der Teams der einzelnen Angebote zu pädagogischen, psychologischen Fragen, der Erziehungsplanung sowie deren  laufende Überprüfung, gegebenenfalls Revidierung. Neben der Abstimmung zu pädagogischen Fragen hat der einzelne Mitarbeiter im Rahmen der Teamgespräche die Möglichkeit der Reflexion seiner Arbeit, die durch die Beratung mit dem Heimleiter und dem ASD unterstützt wird. Die Supervision und hausinterne Fallbesprechungen nach dem Göttinger Stufenmodell sowie Beratung und Intervention durch die Diplompsychologin sollen Reflexion und objektive Fallbesprechungen ermöglichen.

Das Team wird verstärkt und unterstützt durch:

  • 1 Diplompsychologin auf Honorarbasis
  • 1 Haustechniker
  • 3 Hauswirtschaftskräfte
  • 1 Bundesfreiwilligendienst

 

Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII

Aufnahmekapazität:  max. 8 Plätze
Aufnahmealter:  0 bis 18 Jahre
Räumlichkeit:  Gesonderter Bereich im Stammhaus mit Küche, Wohnzimmer, Sanitär und individuellen Zimmern
Vorübergehende Aufnahme von Kinder bzw. Jugendlichen, die in Not geraten sind und der Krisenintervention bedürfen. Inobhutnahme bei dringender Gefahr für das Wohl des Kindes/ Jugendlichen.

Schwerpunkte:

  • Krisenintervention
  • Bieten eines Schutzraumes
  • Elternarbeit
  • enge Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und den Eltern  zur Erarbeitung einer geeigneten Perspektive

Familienähnliche Wohnform im Landhaus Lippen § 34 SGB VIII

Aufnahmealter:  3 bis 17 Jahre
Betreuungsalter:  3 bis 18/21 Jahre
Aufnahmekapazität:  6 Plätze
Räumlichkeit:  Einfamilienhausähnliches Gebäude (ehemal. Schullandheim) im ländlichen Gebiet

 

Im ländlichen Bereich von Hoyerswerda erleben 6 Kinder gemeinsam mit den Erziehern ganz intensiv ein Leben, welches dem in einer Familie sehr nahe kommt.
Ein großes Freigelände mit Spielplatz, Fußballfeld, Lagerfeuerstelle bietet jede Menge Möglichkeiten, um sich zu betätigen. Das Leben auf dem Land unterstützen ein eigener Garten und Kleintiere wie Katze Minka und Hase Muckelchen.
Die Kinder/ Jugendlichen sind fest in das Leben der dörflichen Gemeinschaft integriert. Durch Busanbindung und Dienstauto sind der Besuch der Schulen, Kindereinrichtungen, der Vereine und Freizeitgemeinschaften möglich.
Die Arbeit mit der Herkunftsfamilie ist ein wichtiger Bestandteil dieses Angebotes und trägt wesentlich zum Gelingen des individuellen Entwicklungsprozesses der Kinder und Jugendlichen bei.

Heimgruppe § 34 SGB VIII

Aufnahmealter: 3 bis 17 Jahre
Betreuungsalter: 3 bis 18/21 Jahre
Aufnahmekapazität: 8 Kinder / Jugendliche
Räumlichkeit: 1.Etage im ersten Eingang des Stammhauses des KJZ mit Wohnzimmer, Küche, Sanitär und individuell gestalteten Zimmern
Mit diesem Angebot bieten wir den Eltern Hilfe zur Erziehung an, wenn eine dem Wohl des Kindes entsprechende Entwicklung im elterlichen Haushalt zurzeit nicht ausreichend gewährleistet ist.
Art und Umfang richten sich nach dem individuellen, aktuellen  Bedarf es Kindes/ Jugendlichen. Dabei bemühen wir uns, das engere Umfeld des Kindes/ Jugendlichen mit einzubeziehen.
Der Besuch der Kita oder Schule wird fortgeführt, um vorhandene Beziehungen nicht abzubrechen.

Perspektivklärungsgruppe § 34 SGB VIII

Aufnahmealter: 0 bis 7,5 Jahre
Aufnahmekapazität: 7 Plätze
Räumlichkeiten: Erdgeschoss im Stammhaus mit Küche, Wohnzimmer, Bad und individuell gestalteten Zimmern

Ziel:

  • Stärkung der Eltern in der Wahrnehmung ihrer Erziehungsverantwortung ,
  • Begleitung beim Aufbau einer tragfähigen Beziehung zwischen Kind und Eltern um zukünftig riskante Entwicklungen oder gar Kindeswohl gefährdende Situationen zu vermeiden

Intensive Elternarbeit zur Erarbeitung der Ressourcen und Nutzen dieser, Stärkung der Rolle als Eltern, Stärkung im Umgang mit Trennungssituationen, Bewusstmachen der sozialen Netzwerke im Umfeld der Familie, wöchentliche Gespräche und Reflexionen um die Kinder möglichst nach einem Zeitraum von einem halben Jahr in den elterlichen Haushalt zurück kehren zu lassen.

Betreutes Jugendwohnen § 34

Aufnahmealter:  ab 16 Jahre
Aufnahmekapazität:  4 Plätze
Räumlichkeiten:  Einzelzimmer im Stammhaus des Kinder- und Jugendzentrums mit Gemeinschaftsküche, Wohnzimmer und Sanitärbereich.

Ziel:

  • Begleitung der eigen- und sozialverantwortlichen Lebensführung
  • Integration in das soziale Umfeld
  • Verselbständigung als primäres Ziel, geltend für alle Lebensbereiche
  • Verselbständigung für ein eigenständiges Leben im eigenen Wohnraum

Erstellen eines individuellen Stufenplanes, der seine Orientierung an den individuellen Stärken und Ressourcen des/ der Jugendlichen findet.

Lernfelder:

  • Alltag
  • Schule/ Ausbildung
  • Finanzen
  • Verpflegung
  • Gesundheit
  • Ämter/ Behörden

Heimgruppe „Familia“

Aufnahmealter: 0 bis 17 Jahre
Betreuungsalter: 0 bis 18/21 Jahre
Aufnahmekapazität: 6 Kinder / Jugendliche
Räumlichkeit: 1.Etage im Eingang C des Stammhauses des KJZ mit Wohnzimmer, Küche, Sanitär und individuell gestalteten Zimmern

6 Kinder erleben gemeinsam mit den Erziehern ganz intensiv ein Leben, welches dem in einer Familie sehr nahe kommt.
Diese Hilfe versteht sich als Angebot für Kinder, welche dauerhaft in Wohnortnähe der Familien untergebracht werden, um eine intensive Partizipation der Eltern zu gewährleisten. Sie ist geeignet für Geschwister, die nicht gemeinsam in einer Pflegefamilie aufgenommen werden können, aber auch für andere.

Ambulante Hilfe: Sozialpädagogische Familienhilfe § 31 SGB VIII

Sozialpädagogische Familienhilfe soll durch intensive Betreuung und Begleitung Familien in ihren Erziehungsaufgaben, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, der Lösung von Konflikten und Krisen sowie im Kontakt zu Ämtern und Institutionen unterstützen. Sie gibt Hilfe zur Selbsthilfe.
Zielgruppe:
Familien , in denen aktuelle Konflikte auf Grund familiärer, sozialer und persönlicher Defizite zwischen den Eltern/ Elternteilen und den in diesem Haushalt lebenden Kinder/ Jugendlichen bestehen und ohne professionelle Hilfe nicht lösbar sind.
Ziel:

  • Erstellen individueller sozialpädagogischer Arbeitspläne, die sich an den Ressourcen und Stärken des Familiensystems orientieren
  • Dokumentation eines jeden Kontaktes mit Schlussfolgerungen für die weitere Arbeit
  • Analysieren der bestehenden Familienstrukturen (Genogrammarbeit; Familienbrett) – Erarbeiten der Muster, die sich ungünstig auf die Familie auswirken
  • Erarbeiten der Ressourcen der Familie; Bewusstmachen und Nutzen dieser
  • Arbeit an den Stärken der einzelnen Familienmitglieder- Bewusstmachen und Nutzen dieser
  • Analysieren der Kommunikations- und Konfliktlösungsmuster – Suchen und Aufbauen konstruktiverer Muster in der Interaktion innerhalb der Familie ( z.B. Nutzen von Rollenspielen)
  • Schulung der Selbst- und Fremdwahrnehmung – Förderung eines empathischen wertschätzenden Miteinanders
  • Analysieren der Tagesstrukturen der Familie- Erkennen von ungünstigen Strukturen- gemeinsames Erarbeiten nützlicherer, günstigerer Strukturen
  • Analysieren der Bindungen im Familiensystem und der Einhaltung der Ebenen bzw. Rollen – Arbeit an ungünstigem Bindungsverhalten und Rollenverschiebungen
  • regelmäßige Reflexion von Konfliktsituationen und Problemlagen – Bearbeiten dieser
  • Begleitung und Unterstützung der Familie bei Kontakten zu Ämtern und Behörden –Nutzen der Stärken der Familienmitglieder und Befähigung derartige Angelegenheiten nach und nach selbständig zu erledigen
  • Einbindung der Familie in das soziale Umfeld – Erarbeiten von Ressourcen
  • Aufzeigen von weiterführenden Hilfsangeboten im Sozialraum