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rückenwind+ 4. Aufruf: digitale Pflegeakte

rückenwind – Für die Beschäftigten und Unternehmen in der Sozialwirtschaft“ ist ein im Jahr 2015 gestartetes Förderprogramm, das durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert wird. Es wurde gemeinsam vom BMAS und der Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege e.V. (BAGFW) entwickelt.

Ziele

  • Sicherung des Fachkräftebedarfs in Sozialunternehmen
  • Personalentwicklung zur Verbesserung der Anpassungs- und Beschäftigungsfähigkeit von Beschäftigten in der Sozialwirtschaft
  • Organisationsentwicklung zur Verbesserung der Demographie-Festigkeit sozialwirtschaftlicher Unternehmen
  • Weiterentwicklung von Konzepten und Instrumenten in der Personal- und Organisationsentwicklung

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Im Rahmen des 4. Aufrufs im Rahmen des Programms Rückenwind+
ist die AWO Lausitz in Form eines Projektverbundes, welches aus 2 Teilprojekten besteht, federführend:

Teilprojekt 1,
umgesetzt über den AWO Kreisverband Lausitz e.V. und den AWO Kreisverband Oberlausitz e.V.,
beschäftigt sich mit der Einführung einer digitalen Pflegedokumentation und der Digitalisierung von Unternehmensprozessen zur Optimierung von Arbeitsabläufen und der Informationsverteilung im Unternehmen.

Im Projektzeitraum 01.06.2018 bis 31.12.2020 (verlängert bis 31.03.2021) konnte eine digitale Bewohner-Akte für unsere stationären und ambulanten Pflege-Einrichtungen erfolgreich eingeführt werden.

Als Basis hierfür wurde die erforderliche Infrastruktur geschaffen (kilometerweise Datenkabel, Endgeräte auf des Stationen, etc.) und die erforderliche Software gesucht, gefunden, eingerichtet und „gefüttert“. Es erfolgte eine umfassende Schulung aller Mitarbeitenden in der Pflege durch Grundschulungen in Word/ Excel/ Outlook, um Berührungsängste zu nehmen und natürlich wurden auch alle im Umgang mit der neuen Bewohner-Akte geschult.

Durch dieses Projekt konnte der bürokratische Aufwand zur Pflegedokumentation, Planung und auch Schnittstellenarbeit mit z.B. medizinischen Einrichtungen im Rahmen der Digitalisierung verbessert werden, sodass mehr Zeit für die „eigentliche“ Pflegearbeit zur Verfügung steht.

 

Das Teilprojekt 2
wird umgesetzt durch die AWO SPI Ost (AWO Soziale Stadt- und Land Entwicklungsgesellschaft mbH) und dem AWO Bezirksverband Potsdam e.V.
und möchte über eine digitale Open Source Lernplattform Inhalte zu den Themenbereichen Pflege (AWO Lausitz) und Kinder- und Jugendhilfe (AWO BV Potsdam) erstellen und diese in Form von Blended Learning-Szenarien in der Fort- und Weiterbildung seiner Beschäftigten erproben.

Außerdem soll die Lernplattform aus dem Teilprojekt 2 für die eigenen Schulungen im Teilprojekt 1 genutzt werden, verbunden mit dem übergeordneten Ziel, auch künftig lebenslanges Lernen unabhängig vom Ort zu gewährleisten.

 

 

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