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Spiele Ideen für zu Hause

Liebe Kinder, Eltern, Familien und Großeltern,

da Sie in diesen außergewöhnlichen Corona –  Zeiten viele schöne spielerische Momente mit Ihren Kindern und Enkeln in der „Daheim – Bleiben – Spielezeit“ gestalten, möchten wir sie als Pädagogen der AWO Lausitz gern mit einer Sammlung von neuen und alten Ideen unterstützen.

Wir werden auf dieser Seite für Ihre Kinder Spiel- oder Bastelideen, Rezepte oder Experimente aus der eigenen Kindheit, von Oma und Opa oder auch aus unseren Büchern vorstellen.

Wir wünschen Ihnen beim Spielen und Ausprobieren viel Freude, Humor, glückliche Momente und viel gemeinsames Lachen – denn Lachen ist die beste Medizin.

In diesem Sinne viel Spaß

wünschen alle AWO – Lausitz Kita-Pädagogen.

 

Murmeln

Hallo liebe Kinder und Eltern,

auch dieses Wochenende soll wieder wunderschönes Wetter werden, deshalb kommen heute nochmal Spiele für den Draußen  – Murmelspiele.

 Das braucht ihr:

  • 3 bis 10 Glasmurmeln pro Mitspieler
  • wenn ihr auf der Straße spielt evtl. Straßenkreide

Das wäre eine Spielvariante, wie nannten es „Murmeln einlochen“:

Bohrt mit eurer Verse eine Mulde (als Loch) in den Boden oder malt einen kleinen Kreis (ein Loch) mit Straßenkreide auf. Markiert in Abstand von etwa 2 – 4 Metern eine Wurflinie.
Bestimmt, wer das Spiel beginnen darf.

Reihum versucht nun jeder mit drei seiner Murmeln das Loch zu treffen.
Derjenige, der die meisten Kugeln ins Loch getroffen hat bzw. die am dichtesten am Loch liegen, hat gewonnen und darf die Murmeln der anderen Spieler einsammeln.

Nun beginnt die nächste Runde → neues Spiel, neues Glück, um die schönsten Glasmurmeln der anderen Spieler zu gewinnen und einzuheimsen.

Nächste Spielvariante, dies war bei uns das „Murmel ditschen“:

Markiert euch ein Spielfeld mit Kreide oder spielt es wie oben im Sand, dann markiert euch dort ein Spielfeld. Von eurem Spielfeld aus, zeichnet ihr 6 – 8 Schritte entfernt die Wurf- Aufstelllinie. Nun bestimmt, wer das Spiel beginnen darf.

Dieser Mitspieler nimmt seine Murmel und rollt sie von der Wurflinie aus in den markierten Bereich des Spielfeldes.
Danach kommen die anderen Mitspieler an die Reihe. Sie versuchen jetzt einer nach dem anderen ihre Murmel so ins Spielfeld zu rollen oder die Murmel des Startspielers zu treffen.
Gelingt einem Spieler dies, darf er die getroffene Murmel behalten.
Gelingt keinem der Treffer, bekommt das „Startkind“ alle anderen Murmeln, die nicht im Spielfeld gelandet sind. Die Murmeln, die im Spielfeld gelandet sind, gehen wieder in den Besitz ihrer Eigentümer.
Nun beginnt das Spiel von vorn, jedoch mit einem anderen Kind, das die „Zielmurmel“ wirft.
Wer hat am Ende die meisten Murmeln?

Die letzte Variante, die ich euch vorstellen möchte, hieß „Murmelwand“:

Dafür haben wir immer unsere Hauswand genutzt. Circa 6 – 8 Schritte entfernt von der Hauswand wurde mit Kreide eine Wurflinie gezogen und von der aus musste jeder Spieler seine Murmeln losrollen oder werfen. Wir bestimmten eine feste Reihenfolge der Mitspieler.

Dann ging es los. Der 1. Spieler versuchte seine Murmel so dicht wie möglich an die Wand zu rollen oder zu werfen. Die Murmeln mussten unbedingt die Wand berühren, wenn nicht ging die Murmel automatisch in den Besitz des Nachfolgers (deswegen die Bestimmung der genauen Reihenfolge der Mitspieler).

Hat die Murmel die Wand getroffen, sollte sie so dicht wie möglich an der Wand liegen bleiben. Alle Mitspieler probierten dies. Gewonnen hat der Spieler, wessen Murmel nach dem „Anditschen“ der Wand am nächsten liegen blieb. Er dürfte dann alle anderen Murmeln der 1. Runde einkassieren.

Nun startete das Spiel von vorn. Auf ging es in die zweite Runde. Es begann aber der zweite Mitspieler, so dass jeder einmal zuerst dran ist.

Fragt doch mal eure Eltern, welche Murmelspiele sie noch kennen.

 

Mit den Murmelspielen zum Wochenende wollen wir uns bei euch mit dieser Spieleseite verabschieden, da viele Kinder und Schüler wieder regelmäßig ab Montag die Schule oder den Kindergarten besuchen.

Wir wünschen euch viel Spaß mit euren Freunden!

 

 

 

Bananenpfannkuchen

Hallo liebe Kinder und Familien,

heute bleiben wir in der Küche und bei den Farben. Kennt ihr eigentlich die Geschichte vom kleinen Troll Tulip?

Der kleine Troll Tulip wohnt weit weg von hier, in seinem runden gelben Haus auf der Frühlingswiese unter dem gelben Löwenzahn versteckt. In seiner winzigen Wohnung sind all die klitze-kleinen Möbel in den verschiedensten Gelbtönen. Sein Lieblingspullover ist gelb, auch sein Schlafanzug hat gelbe Sterne, die leuchten. Und wie ihr euch sicher vorstellen könnt, sind seine Lieblingsspeisen auch aus gelben Früchten.

Eine davon, stelle ich euch heute vor, dass ist der „Bananenpfannkuchen“, der ist lecker und gesund.

Dafür braucht ihr:

  • eine Banane
  • zwei Eier
  • eine Gabel, eine Schüssel und eine Pfanne
  • sowie etwas Öl

Und los geht´s:

Nun könnt ihr die Banane schälen, in kleine Stücke schneiden und mit den zwei aufgeschlagenen rohen Eiern gut mit der Gabel zu einem Teig zerdrücken und verrühren. In der Pfanne erhitzt ihr das Öl und könnt nun die Teigmasse als Pfannkuchen von beiden Seiten schön knusprig braun braten.

Lasst euch den Lieblingspfannkuchen vom kleinen Troll Tulip gut schmecken.

Vielleicht fallen euch selbst weitere Geschichten und Rezepte zu den anderen Farben ein, z.B. für Rot; Orange, Lila, Grün, Blau u.s.w.

Wir wünschen euch viel Spaß dabei und guten Appetit!

 

 

 

Früchtespaß

Hallo liebe Kinder und Familien,

nach dem grauen Regentag von gestern, scheint heute die gelbe Frühlingssonne wieder vom strahlend blauen Himmel. Noch ist kein weißes Wölkchen zu sehen.

Kennt ihr eigentlich alle Farben? Ich habe eine Idee für euch mit einem Früchtespaß.

Dafür braucht ihr:

  • frisches Obst und Gemüse
  • Rosinen und verschiedene Nusssorten, die ihr gerne nascht
  • ein Küchenbrettchen und ein Küchenmesser
  • sowie einen großen weißen Teller (die Pizza-Teller gehen dafür gut)

Und los geht´s:

Nun könnt ihr eure Früchte und das Gemüse in Streifen schneiden, einzelne Stücke, Beeren oder Rosinen nehmen und auf dem Teller als Mandala ganz kreativ legen. Wisst Ihr, was ein Mandala ist? Bestimmt kennt ihr das aus dem Kindergarten zum Ausmalen!
Das Mandala ist ein kreisförmiges geometrisches Gebilde mit einen Zentrum. Der Begriff Mandala stammt aus dem Sanskrit, der altindischen Kultursprache, und bedeutet „Kreis“.
Die Kreisbilder können mit verschiedenen Farben, Formen, Materialien oder Sinnbilder gestaltet sein. Mandala-Formen findet man auch in der Natur in Form von Spinnennetzen, Blütenformen, Wasserkreisen, Baumringen, Schneckenhäusern sowie in kulturellen Objekten, wie beispielsweise in den Fensterrosen mittelalterlicher und christlicher Kirchen.

Nun könnt ihr nach eurer Phantasie und mit viel Kreativität euren großen weißen Teller mit einem Früchte-Knabber-Mandala gestalten. Beim Schneiden und Legen benennt ihr alle Farben und Formen. Vor dem Naschen und knabbern könnt ihr von oben ein Foto von eurem Kunstwerk machen.

Wir wünschen euch viel Freude beim Gestalten und guten Appetit!

 

 

 

 

 

 

Regenwetter

Hallo liebe Kinder und Familien,

nach diesem sonnigen warmen Frühlingswochenende ist für die Natur der ersehnte Regen da. Aber auch wenn es regnet, heißt es noch lange nicht, dass ihr drinnen bleiben müsst und Trübsal blasen. Sondern es gibt viele Ideen, die Ihr auch bei Regenwetter ausprobieren könnt.

Regenwörter sammeln
Ihr versucht möglichst viele Wörter zu sammeln, in denen das Wort „Regen“ mit vorkommt.
Das Spiel macht viel Spaß, wenn mehrere Teilnehmer dabei sind und immer abwechselnd, reihum jeder dran ist. Und wer kein Wort mehr weiß, scheidet aus. Gewinner ist der, der die meisten Wörter gefunden hat oder der zuletzt übrig bleibt. (z.B. Regentonne; Dauerregen; Regenschirm; Nieselregen …)

Pfützen zählen oder Pfützen messen
Regenbekleidung an und raus in die Natur. Nehmt einen Zollstock (Gliedermaßstab) mit und schaut euch um, wie viele Pfützen gibt es heute in eurer Straße, zählt sie, messt sie aus (Wie breit, wie lang und wie tief sind sie?). Wohin geht das Wasser aus den Pfützen? Kann es versickern in der Erde? Verdunstet es oder trinken es die Vögel weg? Was passiert mit dem Pfützenwasser?
Habt ihr euch das schon einmal gefragt → geht euren Überlegungen nach!

Boote bauen – „Pfützenboote“
Baut aus verschieden Materialien (z.B. Korken, Plastikschälchen, Joghurtbechern u.a.) oder aus unterschiedlichen Papiersorten (z.B. Butterbrotpapier, Silberfolie, Faltpapier, Transparentpapier, Wellpappe u.ä.) kleine „Pfützenboote“→ seid kreativ. Und testet dann, welches Boot am längsten hält oder am besten/schnellsten über die Pfütze durch Pusten gleitet.

Mit dem Regen Bilder gestalten – Kunst ist überall
Gestaltet das starke feste weiße Papier (am besten Aquarellpapier) mit vielen bunten verschiedenen Fingerfarbklecksen. Dann geht ihr mit dem geklecksten Bild in den Regen und lasst den Regentropfen ihre Arbeit machen. Ihr könnt noch das Blatt hin und her schwenken, damit die Farben ineinander verlaufen, so wie ihr es gern möchtet. Zum Schluss die Kunstwerke im Zimmer trocknen lassen und die Schönsten einrahmen.

Jetzt haben wir euch für heute vier Ideen gegeben, aber bestimmt findet ihr noch viel mehr in eurer Familie. Gestaltet doch mal ein Heft mit euren liebsten, schönsten Familienspielen.

Wir wünschen Euch jedenfalls einen wunderschönen Wochenstart!

 

Gänseblümchen

Kunst und Honig aus Gänseblümchen

Hallo liebe Kinder und Familien,

heute ist Freitag und damit unser letzter Tag rund um das Gänseblümchen. Wir wollen heute mit Blüten, Blättern oder Naturfarben → Bilder oder kleine Kunstwerke gestalten und einen Honig zubereiten.

Materialien für eure Kunstwerke könnten sein:

  • viele verschiedene Blüten und Blätter von der Wiese
  • farbiges Papier
  • Tempera – Farben; Buntstifte; Wachs- oder Faserstifte u.ä.

 … und schon könnt ihr je nach eurer Fantasie, mit Kreativität sowie schöpferischer Gestaltungsvielfalt tolle Bilder und Kunstwerke schaffen. Zum Schluss noch Einrahmen, schon ist ein persönliches liebevolles Muttertags – Geschenk fertig.

Einige Beispiele seht ihr auf den Foto´s, aber ich weiß, ihr seid noch viel kreativer!

 

Und jetzt das Rezept vom Gänseblümchen – Honig

  • 2 Hände voll Gänseblümchen (es darf auch etwas Stil daran sein)
  • 500ml Wasser
  • 500g Rohrzucker
  • 2 saubere Gläser

Zubereitung Gänseblümchen Honig

  • sammle 2 Hände voll Gänseblümchen. Achte darauf, dass du die Blüten auf einer Wiese pflückst, welche nicht gleich am Straßenrand liegt.
  • Säubere die Blüten kurz unter fließenden Wasser
  • bedecke die Blüten mit 500ml Wasser in einem Topf und koche das Ganze für 3 Minuten auf
  • entferne den Topf vom Herd, deck ihn mit einem Deckel ab und lass ihn über Nacht stehen
  • am nächsten Tag, gießt du die Flüssigkeit durch ein feines Sieb
  • zur Flüssigkeit ohne Blüten gibst du den Rohrzucker hinzu und kochst das Ganze solange auf, bis die Farbe etwas dunkler wird und ein wenig eindickt.
  • fülle nun den Gänseblüten-Honig in saubere Gläser
  • er schmeckt ähnlich wie der Löwenzahn-Honig, welchen wir bereits vor ca. 14 Tagen zubereitet haben, nur etwas nussiger

Das Rezept ergibt ca. 400ml Honig, die Arbeitszeit beträgt ca. 1h 30min mit Wartezeit von 12h.

Aufbewahren: 8 Mon. kühl, dunkel und gut verschlossen.

Nun wünschen wir euch → viel Freude, gutes Gelingen

und ein schönes sonniges Wochenende!

 

 

 

Gänseblümchenpfannkuchen und Muttertag

Hallo liebe Kinder und Familien,

da das kleine Wiesenblümchen oft den ersten Blumenstrauß für die Mama ziert und der Muttertag nicht weit ist (am 10. Mai, d.h. diesen Sonntag) sowie viele weitere tolle Eigenschaften hat, bleiben wir wieder ganz heiter auf der Gänseblümchen – Leiter.

Gedicht zum Muttertag

Meine liebe Mutter du, ich möcht´ dir Blumen schenken.
Was ich dir sagen will, das kannst du dir schon denken.
Ich wünsch dir Glück und Fröhlichkeit, die Sonne soll dir lachen!
So gut ich kann und allezeit will ich dir Freude machen.
Denn Muttertage, das ist wahr, die sind an allen Tagen.
Ich hab dich lieb das ganze Jahr, das wollte ich dir sagen.

(Verfasser ist mir nicht bekannt)

 

Wir wären nie gewaschen

Wir wären nie gewaschen und meistens nicht gekämmt,
die Strümpfe hätten Löcher und schmutzig wär das Hemd.
Wir äßen Fisch mit Honig und Blumenkohl mit Zimt,
wenn du nicht täglich sorgtest, dass alles klappt und stimmt.
Wir hätten nasse Füße, und Zähne schwarz wie Ruß
und bis zu beiden Ohren die Haut voll Apfelmus.
Wir könnten auch nicht schlafen, wenn du nicht noch mal kämest
und uns, bevor wir träumen in deine Arme nähmest.
Und trotzdem: Sind wir alle auch manchmal eine Last.
Was wärst du ohne Kinder? Sei froh, dass du uns hast.

(Verfasser ist mir nicht bekannt)

 

Esst Ihr gern Pfannkuchen? → dann probiert doch mal diese Frühlingspfannkuchen aus.

Oder backt sie mit Papa am Sonntag für Mama zur Kaffeezeit. Sie sind lecker und gesund!

Gänseblümchen – Löwenzahn – Frühlingspfannkuchen

Dafür braucht ihr:

  • 1 Hand voll nur Gänseblümchenblüten
  • 2 Hände voll nur die grünen Löwenzahnblätter
  • 1 Tasse Mehl und 1 ½ Tassen Milch
  • 1 Ei und eine Prise Salz
  • 1 TL Sonnenblumenöl und 1 TL Butter zum Braten
  • 1 Pfanne und eine Teigkelle

Und so geht´s:

  • pflückt die Gänseblümchenblüten und die Löwenzahnblätter von einer Naturwiese
  • wascht sie gründlich, tupft sie mit Küchenpapier trocken und hackt/schneidet sie klein
  • verrührt Mehl, Ei, Milch und Sonnenblumenöl zu einem glatten Teig und fügt zum Schluss die zerkleinerten Gänseblümchenblüten und Löwenzahnblätter hinzu
  • zerlasst die Butter in der Pfanne und gebt eine Kelle voll Teig hinein
  • bratet den Pfannkuchen von beiden Seiten, bis er goldgelb ist
  • wenn ihr möchtet, dekoriert den Pfannkuchen wieder mit Gänseblümchenblüten

Tipp:

  • dieses Rezept funktioniert auch ohne Ei
  • und wenn ihr zu den Süßen gehört, könnt ihr auch einen TL Zucker in den Teig geben!

 (dieses Rezept ist aus dem Buch „Früchtepunsch und Blütenpflaster“  von K. & F. Hecker)

Nun aber wünschen wir euch gutes Gelingen und guten Appetit!

Auch morgen geht es weiter auf der Gänseblümchen – Leiter

 

 

 

 

Gänseblümchenkette und -tee

Hallo liebe Kinder und Familien,

heute bleiben wir bei dem kleinen winzigen Wiesenblümchen von gestern. Das Gänseblümchen hat in unserer Sprache viele Namen: z.B. Maßliebchen, Tausendschönchen, Gänseliesel, dies sind nur einige Namen für das zarte Blümchen.

Die Gänseblümchen gehören zu den Korbblütlern und sind mehrjährige Stauden. Sie haben viele Inhaltsstoffe, neben Bitterstoffen und Gerbstoffen finden sich auch Insulin, Zucker, ätherische Öle und Säuren in den Pflänzchen und sind somit sehr gesund.

Wir wollen heute eine Gänseblümchenkette basteln und einen gesunden Tee daraus kochen.

Also erst einmal ist sammeln angesagt. Ab raus auf die Wiese und schöne Gänseblümchen mit dicken und etwas längeren Stielen pflücken. Ein Paar könnt ihr in die Vase auf den Mittagstisch stellen, ungefähr 20 braucht ihr für eure Kette und zwei Hände voll für den Tee.

 

 

Gänseblümchenkette

  • sucht euch die schönsten aus, mir gefallen die mit den rosa Blütenblättchen am besten
  • die Stiele sollten etwas länger und dicker sein
  • dann könnt ihr schon in den Stiel des 1. Blümchen mit dem Fingernagel einen kleinen Ritz machen
  • das entstandene kleine Loch auseinanderziehen und das 2. Blümchen durchfädeln
  • nun in den Stiel vom 2. Blümchen wieder einen Ritz und Blume Nummer drei durchfädeln
  • das wiederholt ihr so lange bis eure Halskette, Armreif oder euer Kranz für den Kopf fertig ist

 

 

Gänseblümchen – Tee

  • 2 Hände voll frisch gepflückte Gänseblümchenblüten mit 250 ml sprudelnd kochendem Wasser übergießen
  • 10-15 Minuten zugedeckt ziehen lassen.
  • Durch ein Teesieb geben und am besten ungesüßt genießen.

Dieser Tee reinigt die Haut von innen, entschlackt den gesamten Organismus und löst Schleim aus den Atemwegen.

Morgen geht es weiter auf der Gänseblümchen-Leiter

 

 

 

Gänseblümchenquark

Guten Tag und hallo liebe Kinder und Familien,

gestern waren wir den Frühlingsdüften auf der Spur und heute gehen wir auf die Wiese. Wir schauen uns genauer um, welche Blumen und Blüten auf der Wiese vor unserem Haus zu entdecken sind.

Schaut mal, was wir alles gefunden, haben!

Auf unserer Wiese und jetzt im kleinen Sandförmchen sind vor allem die Gänseblümchen zu finden.
Hier ein schönes Gedicht vom Gänseblümchen und ein Rezept.

 

„Gänseblümchen Penelope schläft mittendrin im grünen Klee.
Doch wenn die Sonne morgens lacht,
steht sie da in weißer Pracht.
Der Wind weht durch ihr Blumenkleid, sie tanzt im Gras mit Leichtigkeit.
Am Abend geht sie dann zur Ruh, schließt ihre Blütenblätter zu.
Gänseblümchen Penelope schläft mittendrin im grünen Klee.“

(Autor unbekannt)

Gänseblümchenquark

Frisches Brot, darauf schmeckt euer Gänseblümchenquark besonders lecker.
Ihr nehmt zu gleichen Teilen → 1 Teil Bio-Quark; 1 Teil Bio-Joghurt und 1 Teil Frischkäse. Dies mischt ihr mit frischen Kräutern eurer Wahl (z.B. Schnittlauch, Bärlauch, Petersilie o.ä.) und mit einer Handvoll Gänseblümchen-Blüten.
Noch etwas Salz und Pfeffer zu geben, alles verrühren und auf das frische Brot streichen. Jetzt könnt ihr noch mit einigen Blüten das Brot verzieren und dann servieren!

Jetzt hineinbeißen und guten Appetit!

Morgen geht es weiter auf der Gänseblümchen-Leiter

Was habt ihr denn noch so auf der Wiese und im Wald für Düfte entdeckt?

 

 

Frühlingsdüfte aus der Natur

Guten Tag und hallo liebe Kinder und Familien,

je wärmer die Temperaturen im Frühling werden, desto mehr Gerüche werden in der Natur von den Pflanzen freigesetzt. Immer mehr zarte Blütendüfte können wir wahrnehmen, aber auch unangenehme Düfte kann es dort auf der Wiese oder im Wald geben. Heute schnuppern wir mal. Heute erschnuppern wir mal ganz bewusst und gehen mit unseren Riechzellen auf Entdeckungsreise:

→ Frühlingsdüfte aus der Natur

Dies gelingt euch natürlich nur bei einem ausgiebigen Spaziergang in die Natur, viel Freude!

Eure Entdeckungen auf dem Spaziergang könnten sein:    Was duftet denn da???

 

 

Flieder → (blumig und süß) gibt es in verschiedenen Farben; duften die Farben unterschiedlich?

  

Waldmeister → (frisch und nach Sommer), daraus kann man Eis, Limo und Bowle machen

 

Bärlauch → (würzig und nach Knoblauch), ihn kann man für Pesto, Salate, Kräuterbutter u.ä. nutzen

 

Maiglöckchen → (lieblich und geheimnisvoll) – Aber Achtung: nicht anfassen, sie sind giftig!

 

Aaronstab → (riecht nach Urin, um Fliegen anzulocken) – Aber Achtung, nicht anfassen, ist auch giftig!

 

Was habt ihr denn noch so auf der Wiese und im Wald für Düfte entdeckt?

 

 

 

 

Wir bauen ein Haus

Guten Tag und hallo liebe Kinder und Familien,

da die Sonne am Himmel ein wenig Pause macht und für die Natur der ersehnte Regen in Anmarsch ist, stelle ich euch heute eine Spiel- und Bauvariante für drinnen vor.

Dafür benötigt ihr:
– viele Zeitungen
– eine Schere und ein Tacker
– sowie Klebeband

Nun kann es losgehen:
– 2 Zeitungsblätter übereinander legen, übereck einrollen und dann fesktleben
– davon jeweils drei Rollen zu einem Dreieck legen und fest tackern
– für ein Zeitungshaus braucht ihr insgesamt 10 Dreiecke
– aber natürlich könnt ihr euch eigene Konstruktionen / Bauwerke allein ausdenken und gestalten
– ein Haus benötigt acht Dreiecke für das Grundgerüst.
– tackert und klebt sie unten sowie oben an den Ecken zusammen
– ihr seht unser Modell auf den Foto`s → wir haben ein Dreieck mehr genutzt, als Erker/Balkon
– es ist noch nicht ganz fertig, die letzten 2 Dreiecke sind das Dach
– so nun steht ein Zeitungshaus, nur noch eine Decke darüber und schon ist das Zimmerzelt fertig

Was werdet ihr wohl bauen? Wie sehen eure Bau- und Kunstwerke aus?
Papier ist vielseitig einsetzbar, man kann es zum Basteln, Bauen, Zeichnen benutzen, aber auch damit experimentieren.

Viel Spaß beim Konstruieren und ein schönes Wochenende wünschen wir euch.

 

 

 

Spiele für Draußen (und von Früher)

„Hopse“

Hallo und guten Tag liebe Kinder und Familien,

heute stelle ich euch das 4. und letzte Hüpfspiel vor. Auch hier benötigt ihr nur Straßenkreide, um die Felder in Großformat auf eurem Gehweg vorm Haus aufzumalen.

Und schon kann es losgehen:
Der 1. Spieler fängt an und wirft einen Stein in das Feld 1.
Nun springt er auf einem Bein los, wobei er das Feld mit dem Stein überspringen muss. Er hüpft nacheinander von Feld 2 bis 7.
Im Kasten Nummer 7 kann er sich kurz ausruhen, wozu er das zweite Bein abstellen darf.
Danach hüpft er von 7 abwärtszählend bis Feld 2 zurück.
Dort hält er an und hebt den Stein auf.
Mit diesem in der Hand hüpft er zurück aus dem Spielfeld.
Nun beginnt er erneut.
Im zweiten Durchgang muss er den Stein auf den Kasten 2 werfen und später diesen beim Springen auslassen.
So geht das Spiel immer weiter bis zum Kasten 7.
Der Spieler scheidet aus bzw. der nächste Spieler kommt zum Zug, wenn er mit dem Stein nicht den entsprechenden Kasten trifft, wenn der Spieler hinfällt oder wenn er auf die Linien tritt.
Bei den nächsten Spielern verläuft die Spielweise gleich.
Sind reihum alle Mitspieler ausgeschieden, ist der erste Spieler wieder an der Reihe.
Er macht mit der Zahl weiter, bei der er zuvor ausgeschieden ist.

Wer schafft als Erster einen kompletten Hüpf-Durchgang?

Wie immer könnt Ihr euch neue Spielregeln oder Erweiterungen ausdenken.

Viel Spaß dabei!

 

Briefhopse

Hallo und guten Tag liebe Kinder und Familien,

heute schreibe ich euch das 3. Hüpfspiel auf. Wir nannten es damals „Briefhopse“. Es wird nur Straßenkreide benötigt, um die Felder in Großformat auf eurem Gehweg vor dem Haus aufzumalen.

Und schon kann es losgehen:
Malt den Brief und die übrigen Felder mit den entsprechenden Zahlen auf eine freie Spielfläche mit eurer Straßenkreide.
Nun verläuft das Hüpfspiel folgendermaßen:
Als erstes hüpft ihr nacheinander mit beiden Beinen vom Kasten mit der Nummer 1 über die fortlaufenden Zahlen bis zu dem mit der Nummer 9 und zurück.
Nun auf dem rechten Bein hüpfend von Kasten 1 bis 4 hüpfen.
Mit gegrätschten Beinen zeitgleich auf die Zahlen 5 und 6 springen.
Auf dem rechten Bein hüpfend auf das Feld Nummer 7 springen.
Danach erneut mit gegrätschten Beinen auf 8 und 9 hüpfen.
Jetzt ein Sprung bei dem ihr euch dreht und auf die gleiche Weise hüpfend zurück.
Die nächste Runde → das Gleiche hüpfend auf dem linken Bein.
Zum Schluss mit gekreuzten Beinen die Felder 1 bis 4 springen.
Bei den Zahlen 5 und 6 mit gegrätschten Beinen springen.
Auf Kasten 7 mit gekreuzten Beinen hüpfen.
Auf die Zahlen 8 und 9 wieder mit gegrätschten Beinen springen.
Nun umdrehen und das Gleiche zurück.

So haben wir es damals vor unserem Haus gespielt.

Und wie immer könnt Ihr euch neue Spielregeln oder Erweiterungen ausdenken.

Viel Spaß dabei!

 

 

 

 

Himmel und Erde

Hallo und guten Tag liebe Kinder und Familien,

da die Sonne auch heute strahlend vom Himmel lacht, schreibe ich euch das 2. Hüpfspiel auf. Dies werden viele Eltern von euch kennen, aber vielleicht mit ganz anderen Regeln und Spielvarianten. Auch hier benötigt ihr nur Straßenkreide, um die Felder in Großformat auf eurem Gehweg vorm Haus aufzumalen.

Und schon kann es losgehen:
Malt entsprechend der Abbildung alle Felder auf eine freie passende Spielfläche.
Der erste Spieler beginnt. Er stellt sich auf das Feld ERDE.
Von dort aus wirft er einen Stein in das erste Feld.
Trifft er, darf er agieren bzw. loshüpfen.
Verfehlt er den vorgeschriebenen Kasten, ist der nächste Spieler an der Reihe.
Danach hüpft er Kästchen für Kästchen von der ERDE aus zum HIMMEL.
Das Feld in dem der Stein liegt wird übersprungen.
Nach kurzer Pause im HIMMEL, hüpft er zurück zur ERDE.
Das Feld HÖLLE wird immer übersprungen, denn in die Hölle möchte Keiner.
Die Felder der Zahlen 4 und 5 sowie 7 und 8 werden mit einem Grätschsprung zurückgelegt.
Vor dem Kästchen mit dem Stein (in diesem Fall Feld 1) macht der Spieler halt und hebt den Stein auf.
Danach überspringt er dieses Feld und landet auf der ERDE.
Nun wirft er erneut den Stein. Dieses Mal auf das Feld mit der Zahl 2.
Trifft er, darf er jetzt auf die 1 hüpfen, die 2 überspringen und auf der 3 weiterspringen.
Es geht wieder bis zum HIMMEL und zurück.
So bleibt der Spieler an der Reihe, bis er falsch wirft bzw. seinen Kasten nicht trifft.
Er merkt sich seine Zahl, wenn er ausscheidet und macht, wenn er wieder dran ist, dort weiter.

Der nächste Spieler kommt auch zum Zug, wenn sein Vormann auf den Rand eines Kästchens tritt oder neben ein Feld hüpft.

Und wie immer könnt Ihr euch neue Spielregeln oder Erweiterungen ausdenken, z.B. auf einem Bein Hüpfen bei den einzelnen Feldern oder rückwärts hüpfen → oder … .

Viel Spaß dabei!

 

 

Die Hüpfschnecke

Hallo und guten Tag liebe Kinder und Familien,

ab heute schreibe ich euch verschiedene Hüpfspiele auf, die wir sehr gern neben Gummihopse oder Prellball vor unserer Haustür gespielt haben. Dazu benötigt ihr nur Straßenkreide, um die Felder immer je nach Abbildung in Großformat auf eurem Gehweg vorm Haus aufzumalen.

Und schon kann es losgehen:

Malt das Schneckenhaus mit der Kreide auf eine freie Fläche.
Der erste Spieler wirft einen Stein auf das Kästchen Nr. 1.
Er hüpft auf dem rechten Bein direkt auf das erste Feld. Dort schiebt er mit der Fußspitze des anderen Fußes (des linken) den Stein auf das nächste Feld weiter.
Auf diese Weise fährt er fort.
Tritt er mit seinem Fuß auf eine der aufgezeichneten Linien, muss er ausscheiden und der nächste Spieler ist dran.
So machen es alle Mitspieler auf die gleiche Weise weiter.
Sind alle ausgeschieden, kommt wieder der Spieler, der begonnen hat, dran.
Er macht bei der Zahl weiter, bei der er ausgeschieden ist.
So verläuft das Hüpfspiel für alle Spieler.

Wer erreicht als Erster das leere Feld in der Mitte des Schneckenhauses und gewinnt das Spiel?

Und wie immer könnt Ihr euch neue Spielregeln oder Erweiterungen ausdenken.

Viel Spaß und Spannung mit den verschiedenen Hüpfkastenspielen!!!

 

 

 

Naturkünstler

Hallo und guten Tag liebe Kinder und Familien,

 gestern war der internationale Tag unserer ERDE und heute ist Tag des BUCHES.

Bücher gemeinsam anzuschauen, durch zu blättern und zu lesen → entspannt, sie erweitern unser Wissen und unseren Wortschatz. Durch die abgedruckte Schriftweise speichern wir unbewusst, wie das geschriebene Wort auszusehen hat. Deshalb habe ich neben dem Spiel, was auch zu diesen zwei Themen „Tag der ERDE“ und „Tag des BUCHES“ passt, zwei Bücher ausgesucht.

„Fliege, Falter, Honigbiene“ vom Verlag Gerstenberg (ISBN 978 3836 959117)

„So viel Müll – Wie du die Umwelt schützen kannst“ von Jess French (ISBN 978 3831 038220)

Beide Bücher sind sehr gut für Kinder bildlich sowie inhaltlich gestaltet und es gibt viel wissenswertes, nicht nur für euch Kinder, sondern auch für uns Erwachsene. Aus meiner Sicht wunderbare Literatur →     Bücher sind Schätze!

Nun zu meinem Spiel von heute: Obwohl ich in der Stadt groß geworden bin, sind wir mit meinen Geschwistern und Freunden viel in der Natur unterwegs gewesen. Und neben den Spielen vor der Haustür, waren es die Spiele im Wald und am Wasser, die uns begeistert haben.

Spiel: „Naturkünstler“ würde ich heute sagen – damals als Kinder, nannten wir es „Bilder raten“

Material:
– vielerlei selbst gesuchtes Naturmaterial, z.B. Schneckenhäuser, Blüten, Äste, Zapfen …
– alle Dinge, die wir fanden oder in den Hosentaschen hatten, durften verwendet werden
– die eigene Phantasie und Kreativität

Mitspieler: zwei bis …

Mögliche Variante:
– Wir haben uns auf der Wiese oder im Sand vor dem See, kleine Felder abgesteckt.
– In den fast gleichgroßen Feldern, hat jeder sein eigenes Bild mit den gefundenen Naturmaterialien und den anderen Dingen gestaltet. (gerade in der Frühlingszeit, findet ihr auch heute neben leeren Schneckenhäusern, wunderschöne Blüten, Früchte, Stöckchen, Zapfen, Samen u.ä.)
– Nach der festgelegten Zeit, kam das gemeinsame raten: was ist im Bild alles zu sehen, wie könnte das Bild heißen, welche Geschichte steckt dahinter?
– Der Mitspieler, der es erraten hatte, durfte es weitergestalten – über den Rahmen hinaus, bis zum neugesteckten Rahmen des ersten „Künstlers“.
– Es entstanden nicht nur schöne kindliche „Naturkunstwerke“, sondern viele lustige Geschichten!

Ich trage diese Kindheitserinnerungen in meinem Herzen, habe sie gespeichert, sammle daraus Kraft und gebe die Ideen gern an euch weiter. Kindheitserinnerungen wärmen uns ein Leben lang!

Ich wünsche euch viel Freude bei diesem tollen Wetter und viel Spaß an der frischen Luft!

Bis Morgen

 

 

 

Stöckeln

Hallo und guten Tag liebe Kinder und Familien,

da Ihr gestern bestimmt  die Geldbörse gefaltet und vielleicht auch weiter gestaltet habt, sind dort nun ein paar Cent-Stücke drin, oder? Denn heute möchte ich mit euch auf die Schatzsuche nach alten Spielen für Draußen gehen. Da braucht ihr für mein erstes Spiel ein paar Cents.

Welche Spiele haben eure Eltern oder Großeltern gespielt?
Welche Spiele auf der Wiese, im Wald, auf der Straße, vor dem Haus – welche allein oder mit Freunden und Geschwistern? → Fragt Sie mal!
Mama und Papa könnt ihr persönlich fragen! Oma, Opa, Onkel und Tante könnt ihr dazu mal anrufen! Die freuen sich bestimmt riesig, wenn sie in Erinnerungen schwelgen können.

Ich möchte euch jedenfalls jeden Tag ein Spiel für draußen aus meiner Kindheit vorstellen. Das Wetter soll nämlich in den nächsten Tage weiter so schön bleiben.

Heute nun mein 1. Spiel, es hat viele Begriffe gehabt. Wir haben es mit meinen Freunden „Stöckeln“ genannt.

Anzahl der Spieler: mindestens 2 (aber je mehr, desto spannender!)

Unsere Spielregeln (die waren auch abwandelbar):
Als „Hauptstock“ hatten wir manchmal einen etwa 20 Zentimeter hohen Holzpflock oder einen großen Stein.
Dann hat sich jeder Mitspieler selbst eine „Wurfscheibe“ gesucht, z.B. einen möglichst flachen Stein, einen Tannenzapfen oder eine Holzscheibe.
Der „Hauptstock / Holzpflock oder der große Stein wurde fest in die Wiese, den Boden gesteckt, er musste eine gute Standfestigkeit haben.
Jeder Spieler hat seinen Einsatz 1-3 Pfennige (heute werden es Cents sein) auf den Holzpflock gelegt.

Dann stellten wir uns ca. 5 – 8 Schritte davon entfernt auf und nun haben wir nacheinander von der Aufstelllinie mit unseren Wurfscheiben gegen das Stöckel geschossen.
Traf der Werfer, so dass Münzen zu Boden fielen, dürfte er alle an sich nehmen, die ihre Kopf-Seite zeigten.
Die anderen kamen zurück auf das Stöckel / den Stein. Waren keine Münzen mehr übrig, begann eine neue Runde mit neuem Einsatz.
Und vielleicht mit neuen Regeln, z.B. nur noch 3 Schritte entfernt die Aufstelllinie oder alle Cent-Stücke nehmen, die runter fallen.

Ich wünsche Euch bei diesem tollen Wetter viel Spaß an der frischen Luft!

Bis Morgen

 

Eine Geldbörse aus Tetrapack

Hallo und guten Tag liebe Kinder und Familien,

 heute stelle ich euch eine Bastelanleitung für eine Geldbörse vor. Dies habe ich das erste Mal bei Hortkindern in Kamenz gesehen und von ihnen gelernt.

Dafür benötigt ihr:
– leeren Saft- oder Milchkarton
– Handtuch oder Küchenrolle
– Schere, Lineal und Bleistift

Getränkekartons werden aufwändig in mehreren Lagen hergestellt. Sie bestehen nicht nur aus Pappe, sondern besitzen eine Kunststoffbeschichtung und sind sie nicht biologisch abbaubar. Das Material eignet sich deswegen gut zum Basteln, da es langlebig, stabil und sogar wasserdicht ist.

Anleitung: Das Saft- oder Milchpäckchen gründlich ausspülen und trocknen, damit es später nicht unangenehm riecht.

  1. Die Zipfel an den Seiten lösen und die Falz an der oberen Kante sowie den Boden des Kartons gerade abschneiden (Bild 1).
  2. Alle Schnittkanten begradigen. Damit die Schnittlinien schön gerade werden, kannst du sie vorher mit Lineal und Bleistift vorziehen.
  3. Die Vorderseite des Kartons nach oben legen und flachdrücken, sodass die Seitenwände sich nach außen falten. (Bild 2).
  4. Mit dem Finger oder Scherengriff alle Kanten glätten, sodass ein neuer Falz entsteht.
  5. Um eine Außenkante zu erhalten, den neuen äußeren Falz über die ganze Länge der Tüte nach innen drücken (Bild 3).
  6. Den Abstand von der Oberkante des Kartons bis ca. 2,5 cm unterhalb des Verschlusses ausmessen und dieses Maß notieren.
  7. Die Unterseite an allen Ecken in dieser Länge einschneiden, danach die entstandenen Laschen nach außen klappen u. die kleineren Seiten gerade abschneiden (Bild 4).
  8. Die obere Lasche an den Ecken abrunden, sie wird der Verschluss der Geldbörse. Von der unteren Lasche nur die Ränder leicht schräg schneiden, da sie das Portemonnaie zusammenhalten soll.
  9. Den ganzen Karton mittig falten, so dass nur noch die abgerundeten Laschen oben überstehen und danach die Knickstelle falzen (Bild 5).
  10. Die schräg angeschnittene Lasche in die Geldbörse hineinstecken (Bild 6).
  11. Mit der hinteren Lasche kräftig auf den Verschluss drücken, so zeichnet sich der Umriss auf der Innenseite ab. Dabei darauf achten, dass genügend Luft zu allen Seiten vorhanden bleibt. Einerseits ist ein wenig Abstand wichtig, damit das Portemonnaie nicht reißt, wenn es einmal gut gefüllt sein sollte. Andererseits darf er aber auch nicht zu groß sein, denn dann könnten die Münzen herausfallen. Der Abdruck kann auch zusätzlich mit einem Bleistift nachgezeichnet werden (Bild 7).
  12. Am Umriss des Verschlusses entlang einen Kreis ausschneiden. Danach nur noch zuklappen und einen farblich passenden Verschluss aufschrauben (Bild 8). Das Portemonnaie kannst du am Ende noch nach Herzenslust verzieren oder auch mit Stoff bekleben.

(Text und Bilder von der Internetseite smarticular.net)

Ich wünsche euch beim Basteln und Gestalten viel Spaß!

 

 

 

Löwenzahnhonig

Hallo und guten Tag liebe Kinder und Familien,

am Wochenende habe ich eine riesige Radtour um unsere Seen absolviert. Da fielen mir die saftig grünen Wiesen mit den wunderschön gelbblühenden Löwenzahn auf. Es leuchtete überall goldgelb. Da kam mir der Einfall: → euch heute neben dem Gedicht vom Löwenzahn auch ein Rezept für Löwenzahnhonig auf zu schreiben. Vielleicht habt Ihr Lust, dies mit euren Eltern und Geschwistern auszuprobieren.

Zutaten:
200 Stk. Löwenzahnblüten
1 Liter Wasser
1 unbehandelte Bio-Zitrone
1kg Zucker

Zubereitung:
– Die Blüten werden bei Sonne im Mai bis Juni gepflückt und unter fließendem Wasser abgespült.
– Blüten in einen großen Topf geben und mit dem Wasser aufgießen.
– Die Bio-Zitrone in dünne Scheiben schneiden, entkernen und in den Topf dazu geben.
– 15 bis 20min aufkochen und dann am besten 24h (über Nacht) ruhen lassen.
– Masse durch ein Haarsieb oder Leinentuch sieben und ausdrücken.
– Den gewonnenen Saft mit Zucker sirupartig einkochen. Immer gut umrühren!
– Der Vorgang kann einige Stunden dauern, die Masse sollte immer leicht köcheln, und die Festigkeit kontrolliert man immer mit einem kleinen Löffel.
– Honig noch heiß in die Schraubgläser füllen

Tipp: Der Honig ist perfekt, wenn er im abgekühlten Zustand Fäden zieht!

Gutes Gelingen!

 

 

 

Lustiger Flaschensport

Hallo und guten Tag liebe Kinder und Familien,

heute präsentiere ich euch ein Spiel, was ihr bestimmt alle schon einmal gehört habt, dass „Flaschen drehen“. Aber in der Spielesammlung von Mariele Diekhof habe ich eine noch viel lustigere Variante davon gefunden, nämlich den „Lustigen Flaschensport“. Diese Idee hat mir so gut gefallen, dass ich sie euch unbedingt hier vorstellen möchte.

Ihr könnt es draußen im Garten spielen oder auch bei schlechtem Wetter in der Wohnung. Benötigt wird nur eine leere Flasche. Und schon kann es losgehen. Ihr dreht mit Schwung die Flasche auf dem Boden. Schaut wohin sie zeigt. Zeigt die Flasche nun z.B. auf einen Stuhl, ist dieser Stuhl nun euer Sportgerät. Lasst euch nun gemeinsam lustige Sportübungen mit dem Stuhl einfallen, die ihr dann 5x oder 10x durchführt ( z.B. durchkriechen, hinsetzen und aufstehen, Beine nacheinander hochstellen auf die Sitzfläche u.v.m.). Anschließend dreht der nächste Mitspieler die Flasche. Sie zeigt auf den Papierkorb unterm Tisch. Fällt euch eine Papierkorb-Sportübung ein? → z-B. 5x rundherum laufen, oder 10x hoch und runter heben mit Kniebeugen oder ähnliches?

Je witziger und lustiger, desto besser!

Wir sagen Sport frei und hoffen Ihr habt Spaß dabei.

 

 

 

 

 

 

Spiele mit dem Würfel

Hallo und guten Morgen liebe Kinder und Familien,

bestimmt habt ihr zu Hause viele Spiele – Brettspiele, Kartenspiele, Spiele für logisches Denken u.s.w.

Schaut einmal nach, welche von euren Spielen Würfel haben. Ihr werdet staunen, wie viele unterschiedliche Würfel es gibt. Es gibt sogar runde und vieleckige Würfel – schaut mal auf meinem Foto. Hier seht ihr große, kleine, runde Würfel. Auch Würfel, die wie Pyramiden aussehen sowie Würfel aus Glas, aus Stein oder aus Holz gibt es.

„Unsere Spielewelt rund um den Würfel“

Tragt eure kleine Sammlung von euren Würfeln aus den Spielen zusammen→ legt Sie auf den Tisch oder auf ein Tablett, vergleicht Größen, Formen und Materialien?

Mögliche Spiele mit den Würfeln:

  • Sammlung nach Farben, nach Materialien, nach Größen oder Formen der Würfel → alle grünen, alle roten, alle gelben u.ä. → Wer hat sie am schnellsten sortiert
  • legen nach der Größe, den Größten zuerst und den Kleinsten zuletzt, wie eine Würfelschlange
  • wir geben eine Zahl von 1-6 vor, z.B. 5 → und Jeder Mitspieler muss nun so schnell wie möglich, alle seine Würfel mit der angesagten Zahl 5 nach oben drehen
  • ihr könnt mit den Würfeln einen Turm bauen
  • wer würfelt die höchste Zahl mit 3 Würfeln oder mit 6 Würfeln u.s.w.

Dies sind nur einige Beispiele von uns, seid kreativ und lasst euch mit euren Geschwistern und Eltern, weitere Spiele und Varianten zu den Würfeln einfallen.

Wir wünschen euch jedenfalls viel Spaß und lustige Runden

 

 

 

 

Gespiegelte Welt

Hallo und guten Morgen liebe Kinder und Familien,

jeden Morgen schauen wir in einen Spiegel, entweder beim Zähne putzen, Haare kämmen oder nach dem Anziehen ob alles sitzt und passt. Wir sehen unser Spiegelbild nicht nur im Spiegel, sondern in und auf anderen Oberflächen. Achtet heute mal darauf, worin ihr euch alles spiegeln könnt!

Was findet ihr dazu in eurem Haushalt? In welchen Besteckarten, auf welchem Geschirr, in welchen Fenstern, Pfützen und Gewässern seht und entdeckt ihr euer „Spiegelbild“?

Heute möchten wir mit euch dem Phänomen – spiegeln nachgehen. Die Idee stammt aus dem „Haus der kleinen Forscher“.

Foto: Internet – Wunderwerkstatt

„Gespiegelte Welt“
Stellt eine kleine Sammlung von spiegelnden Gegenständen und den verschiedenen Spiegelarten aus eurer Wohnung zusammen. Legt alles auf den Tisch. Wie heißen die Gegenstände, wofür verwendet man sie und wie nehmt ihr euch und die Umgebung darin wahr?

Mögliche Materialien:
– eure gefundenen Gegenstände könnten sein: glänzendes Spielzeug, Puppengeschirr, CD´s, Metalllöffel, Tortenheber, Suppenkellen, Töpfe
– entdeckte Spiegelarten sind wahrscheinlich: Kosmetikspiegel, Taschenspiegel, Spiegelfliesen, Spiegel in einem Waschtasche u.s.w.

weitere Materialien für heute sind:
– Papier, kleines Spielzeug (Bausteine, Perlen, Auto´s, Murmeln, Würfel u.ä.), Schere, Buntstifte

Nun könnt Ihr je nach eurer Phantasie und Kreativität auf Entdeckungsreise gehen, und in die „gespiegelte Welt“ abtauchen.
– Wie seht ihr euch und eure Umgebung in der Kelle, im Topf, auf der CD oder im Spiegel?
– Wenn ihr ein Gegenstand in die rechte Hand nehmt, wie sieht das im Spiegel aus? In welcher Hand habt ihr da euren Gegenstand?
– Schneidet ein Papierpfeil aus, bemalt ihn auf einer Seite und stellt euch nun damit vor einen Spiegel! Nun könnt ihr auch damit experimentieren! In welche Richtung zeigt die Spitze des Pfeils in eurer Hand und in welche Richtung im Spiegel? Wo und wie seht ihr die bemalte Seite; wie ist sie im Spiegel zu sehen?

Das könnt ihr mit allen gefundenen Gegenständen und Spiegelarten probieren, hin und her experimentieren sowie weitere Spiele, Entdeckungen und Erfahrungen in eurer „gespiegelten Welt“ durchführen.

 

 

 

Meine Körper-Sonnenuhr

Hallo liebe Kinder, Geschwister und Eltern,

das Osterfest ist nun vorbei, auch wenn es diesmal im kleinsten Kreis eurer Familie stattgefunden hat, hoffen wir, dass es wunderschöne Momente für Euch gab.

Am Wochenende strahlte die Sonne so oft vom Himmel herab, das mir bei der Beobachtung von Schatten die Idee kam, mit euch eine eigene Körper-Sonnenuhr zu gestalten.

Mögliches Material:
– das Wichtigste dafür ist, dass ihr mindestens zu zweit seid
– farbige Straßenkreide, natürlich viel Sonnenschein
– für den 1. Tag eine Uhr, oder eure Geschwister od. Eltern sagen euch die Uhrzeit an
– wenn ihr ein Fotoapparat oder Handy besitzt, könnt ihr eure Sonnenuhr fotografieren und später bei den verschiedenen Jahreszeiten das Experiment wiederholen und vergleichen.

So könnt ihr es gestalten:
– sucht euch einen wirklich günstigen Sonnenplatz
– beachtet dabei Bäume & Häuser, wie die Sonne wandert!
– dort malt ihr zuerst eure Füße, wo ihr euch immer zur vollen Stunde drauf stellt auf
– dann malt dein Bruder, deine Mama oder dein Papa deine Körperumrisse z.B. mit rot nach
– du schreibst dann die Uhrzeit in dein erstes Schattenbild
– nach genau einer Stunde stellst du dich wieder in deine Fußabdrücke und ihr zeichnet die Körperumrisse des Schattens erneut, aber mit einer anderen Farbe deiner Wahl
– am günstigsten ist es, wenn ihr immer zur vollen Stunde euren Schatten zeichnen geht
– z.B. um 10.00 Uhr; um 11.00 Uhr, um 12.00 Uhr und so weiter

Am Nächsten Tag braucht ihr dann keine Uhr mehr. Ihr könnt euch immer wenn die Sonne scheint auf euren Fußabdruck stellen und wisst ungefähr, wie spät es ist.

Wenn ihr davon Foto´s macht, könnt ihr zu den unterschiedlichsten Jahreszeiten Veränderungen entdecken.

Wir wünschen Euch jedenfalls viel Spaß und Freude beim gemeinsamen Spielen, nicht nur mit den Schatten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Allerlei rund ums Ei

Es ist Ostern!

Hallo liebe Kinder, liebe Eltern und Familie,

hurra es ist Ostern und die Osterferien sind in vollem Gange. Dafür haben wir Euch viele verschiedene Spiele zusammengetragen – Alle natürlich rund ums EI!

Viel Spaß bei so viel Allerlei mit der Eierei.

 

Wo trudeln sie denn?
Beim Osterspaziergang ein paar bunte Eier in der Tasche gesteckt. Wenn ein kleiner Abhang oder Hügel entdeckt wird lassen die Mitspieler ihre Eier gleichzeitig von der Kuppe herunterrollen. Gewonnen hat … na klar, derjenige dessen Ei als erstes heil unten ankommt.

Ei – Boccia?
Ob auf einem freien Sandweg oder in der Wohnung (Nicht auf Teppich, sondern dort wo ihr wischen könnt!). Mit farbigen Ostereiern macht die Abwandlung des französischen Kugelspiels jede Menge Spaß. Jeder Spieler erhält drei gleichfarbige Eier. Ein kleiner Flummi dient als Zielkugel, die zunächst von einem Spieler von einer Wurflinie aus, etwa 1-2 Meter weggerollt wird. Nun versuchen alle Spieler nacheinander ihre Eier so nah wie möglich an die Zielkugel zu rollen – bitte nicht werfen! Gewonnen hat der Besitzer des Ei`s, das am nächsten an der Zielkugel liegt.

Sag’ mir was da fehlt!
Zehn unterschiedlich farblich gemusterte Ostereier werden auf den Tisch oder Boden gelegt.
Alle Spieler prägen sich die Muster und Farben gut ein, dann wird ein Tuch über die Eier gelegt. Ein Spielleiter entfernt nun, für die anderen Spieler verdeckt, drei Eier. Welche Eier fehlen? Wer zuerst alle drei errät, hat gewonnen. Dieses Spiel wird beliebig wiederholt.

Das Osterei – Eigypten oder was?
Wem gelingt es, aus Ostereiern eine Pyramide zu bauen? Die höchste Pyramide gewinnt.

Das Osterei – Auf die Verpackung kommt es an!
kleine Gruppen oder Einzelspieler treten gegeneinander an: Welcher Gruppe oder wem gelingt es, ein Osterei mit Hilfe von zehn Strohhalmen und einem Meter Kreppklebeband so zu verpacken, dass bei einem Sturz aus ca. 2 m Höhe (ein Spieler stellt sich auf einen Stuhl und lässt das Ei fallen) die Schale beim Aufprall nicht zerbricht? Die Strohhalme und das Klebeband dürfen auch zerschnitten werden. Andere Hilfsmittel dürfen nicht benutzt werden.

Das Osterei – Es tanzt ein Ei-Ei-Mützenmann …
Alle Spieler setzen eine Mütze so auf, dass der obere Teil der Mütze zu einer kleinen Mulde geformt werden kann, in die ein Osterei gelegt wird. Das Osterei darf nicht mit den Händen festgehalten werden. So ausgestattet bewegen sich alle Spieler zu lustiger Musik, bis der Spielleiter die Stopptaste drückt. Dann müssen sich alle auf einen Stuhl oder den Boden setzen. Dabei darf das Ei nicht herunterfallen. Wer das Osterei verliert, scheidet aus. Beim Aufstehen darf man das Ei kurz festhalten.

  (Ideen zusammengesucht von Kidsweb & Nicole Potthoff)

 Herzlichste Ostergrüße und jede Menge Spieleifer!

 

Ostereier

Hallo und guten Morgen liebe Kinder und Familien,

heute ist Karfreitag und es wird Zeit ein paar Ostereier auf Kinderart zu färben – hier einige Ideen, zum Ausprobieren und Experimentieren. Viel Spaß beim Farbenspiel!

 

Eier färben mit Krepp- oder Seidenpapier

 Material:
– hartgekochte weiße Eier
– Zeitungen
– farbiges Krepp- oder Seidenpapier (solches das, wenn es feucht wird, färbt); Küchenpapier; Einweghandschuhe
– flache Gefäße (z.B. leere Obstschalen / Quarkbecher)

So könnt ihr es machen:
Besorgt euch farbiges Krepp- oder Seidenpapier.
Reißt es in kleine Stücke, legt die Arbeitsfläche mit Zeitungen aus. Außerdem braucht ihr ein flaches Gefäß mit Wasser, eine Rolle Küchentücher und Einweghandschuhe.
Kocht weiße Hühnereier (als hartgekochte Eier).
Zieht die Handschuhe an. Nehmt die Eier aus dem Wasser, bestreicht die noch warmen Eier mit Wasser und klebt sofort mit Hilfe der Feuchtigkeit bunte Streifen des Papiers rund um das Ei. Nehmt nicht zu wenig Wasser, damit der Effekt des Abfärbens funktioniert.
Legt das Ei zum Trocknen auf Küchentücher. So könnt ihr alle Eier befeuchten und mit Papierstückchen umwickeln.
Sind die Eier vollständig getrocknet und ausgekühlt, könnt ihr das Papier entfernen. So erhaltet ihr schöne bunte Ostereier.

 

Gemusterte Ostereier mit Wachsmalstiften

Material:
– weiße hartgekochte Hühnereier;
– Wachsmalstifte;
– kleine Schälchen für die Eier o.ä.
– bunte Lebensmittelfarben oder Eierfarben;
– ein Löffel;
– Küchenpapier und evtl. Speiseöl oder Margarine

So könnt Ihr es machen:
Ihr braucht dazu hartgekochte, abge-kühlte, trockene Eier. Malt auf die Eier mit Wachsmalstiften schöne Muster auf (z.B. Punkte, Kringel, Kreise, Zacken, Linien). Füllt in die Schälchen o.ä. bunte Lebensmittelfarbe/ Eierfarben.
Legt die bemalten Eier vollständig in die Farbe. Holt es nach einiger Zeit mit einem Löffel aus dem Farbgefäß. Legt sie zum Trocknen auf Küchenpapier. Wenn die Eier schön glänzen sollen, dann reibt sie mit etwas Speiseöl oder Margarine ein.

 

Eier mit Mustern

Material:
– weiße Hühnereier;
– Klebeband oder Sticker wie Herzen, Blumen, etc.;
– dicke Filzer oder Bastelfarben für Eier

So könnt ihr es machen:
Kocht Hühnereier ab, lasst sie abkühlen und tupft sie trocken.
Schneidet aus einem Klebeband einzelne Stücke (Dreiecke, Rechte, Streifen usw.) und klebt sie verteilt auf das Ei. Ihr könnt statt des Klebebandes auch fertige Sticker wie Herzen, Blumen, etc. aufkleben. Danach könnt ihr das Ei färben, mit
dicken Filzern oder schöner Bastelfarben bunt anmalen.
Lasst die Farbe trocknen. Dann zieht ihr das Klebeband/ die Sticker ab. So erhaltet ihr tolle Musterungen auf den Eiern.
Ein Tipp: Klebt ihr schmale Klebebandstreifen überkreuz übereinander entstehen später tolle Sternmuster.

 

Schwammtechnik

Material:
– weiße hartgekochte oder ausgeblasene Eier
– Bastelfarben für Eier
– flache Gefäße
– verschiedene Schwämme

So könnt ihr es machen:
Zuerst müsst ihr die Eier kochen, abkühlen lassen und trocken tupfen oder Eier ausblasen.
Malt das ganze Ei mit entsprechenden Bastelfarben an. Lasst sie trocknen. Füllt Farbe in ein flaches Gefäß und nehmt einen Schwamm. Taucht ihn in die gleiche Farbe, nur in hellerer Abstufung. Tupft damit rund um das Ei. Lasst die Eier danach erneut trocknen. Das gibt tolle effektvolle Ostereier. Ihr eure Eier in diesen Farbtönen belassen, aber auch weitere Farben und Schwämme nutzen. Nun habt Ihr 4 Ideen von uns, es gibt noch viel mehr – seid kreativ!

Wir wünschen viel Spaß und Freude bei euren Farbgestaltungen

 

Frohe Ostern

wünschen alle Mitarbeiter der AWO – Lausitz!

 

 

 

Ei, Ei, Ei – das Ei in der Küche

Guten Tag und hallo liebe Kinder, Geschwister und Eltern!

Grafik: www.dein-land-ei.de

Ei, ei, ei, ein Ei – das Ei in der Küche.
Ist es ein frisches oder ein altes Ei?
Ist es schon gekocht oder roh?
Wie bekomme ich das raus?

Es gibt einen einfachen Trick, um das herauszufinden. Du nimmst eine Schüssel mit Wasser und gibst das Ei hinein. Sinkt das Ei auf den Boden des Gefäßes, ist es frisch und du kannst es ohne Bedenken essen. Schwimmt das Ei in der Mitte ist es schon etwas älter. Schwimmt es gar oben auf, dann solltest du es nicht mehr essen.

Wie funktioniert das eigentlich?
Die Kalkschale des Ei´s lässt Luft in das Innere. Wenn es schon alt ist, ist auch viel Luft im Ei.
Das ist der Grund, warum das alte Ei oben schwimmt.

 

Foto: www.chefkoch.de

Und gerade um die Osterzeit, bei so vielen Eiern im Kühlschrank, weiß man manchmal gar nicht, ob ein Ei roh oder schon gekocht ist. Mit diesem Versuch kannst du das heraus-finden. Lege das Ei, welches du essen möchtest auf eine glatte Fläche. Drehe es und schau was passiert. Dreht sich das Ei schnell, ist es gekocht. Du kannst es also schälen und essen. Dreht sich das Ei jedoch langsam, nicht gleichmäßig und „eiert rum“, dann ist es roh.

Die kannst du zum Backen für Spiegelei-Muffins nutzen. Zutaten dafür sind:
1 Dose Aprikosen (850g); 1 Pkg. Vanillezucker;
3 Eier und 1 Eiweiß; 1 Prise Salz; 140g Butter;
180g Puderzucker; 130g Zucker; 290g Mehl;
3 gestr. Teel. Backpulver; 5-7 EL Milch;
1 TL Zitronensaft; etwas Fett und Muffin-Förmchen
Die Aprikosen abtropfen lassen. Die Butter mit Salz, Vanillezucker und Zucker cremig rühren. Die Eier einzeln unterrühren. Mehl und Backpulvermischen und abwechselnd mit Milch unterrühren.
Das Muffinblech entweder einfetten und mit Mehl ausstreuen (ergibt 12 Muffins) oder Papier-förmchen (ergibt 18 Muffins) einsetzen. Den Teig in den Mulden verteilen. Je 1 Aprikosen-hälfte in die Mitte legen und leicht andrücken. Rest der Aprikosen anderweitig verwenden.
Im vorgeheizten Backofen bei 175°C (Ober-/Unterhitze, Umluft: 150°C) ca. 20 – 25 Minuten backen. Herausnehmen und 10 Minuten ruhen. Dann erst aus der Form lösen, auskühlen lassen.
Für den Guss (Puderzucker; Eiweiß und Zitronensaft) mit dem Handrührgerät verrühren und in ein Spritzbeutel füllen. Den Zuckerguss um die Aprikosen spritzen. Noch 30 Minuten trocknen lassen. (Rezept aus dem Internet von „Chefkoch“)

Wir wünschen viel Spaß & Freude beim Entdecken, Schlecken, Naschen und Backen!

 

Eure Pädagogen der AWO Lausitz

 

 

„Flumi-Ei“

Guten Tag und hallo liebe Kinder, Geschwister und Eltern,

heute möchte ich mit Euch die beiden „Flumi – Eier“, die Eier ohne Schale, einmal wachsen und einmal schrumpfen lassen. Das ist erneut ein Experiment bei dem ihr Zeit und Geduld braucht. Aber bei dem schönen Wetter ist das nicht schlimm. Da könnt ihr in der Wartezeit die erwachenden Pflanzen und Knospen bestaunen, schauen welche Vögel schon in den Bäumen zwitschern und ihre Nester bauen, also was in eurer Natur so kreucht und fleucht.

Aber vorher wollten wir uns noch einmal über das dritte Ei austauschen. Das Ei, welches ihr zur Hälfte dick mit Zahnpasta eingeschmiert habt. Was habt Ihr beobachtet? Wie sah das Ei gegenüber den anderen beiden „Flumi – Eiern“ aus?

Erklärung: Unser Essig ist eine Säure, wie in der Zitrone, nur stärker konzentriert. Essig oder Lebensmittelsäuren greifen unsere Zähne, den Zahnschmelz an und wie in unserem Experiment, die Eierschalen → also alles kalkhaltige Dinge, auch Kalkablagerungen kann man mit Essig entfernen. Aber das Fluorid in der Zahnpasta schützt unsere Zähne vor diesen Säureangriffen. Deshalb ist die Eierschale beim dritten Ei nur zur Hälfte zerfressen. Nun wisst Ihr, warum Zähneputzen so wichtig ist!

Aber nun zu unserem heutigen nächsten Experiment, mit unseren zwei „nackigen“ – schalenlosen Eiern!

Ihr benötigt:
– 2 Schraubgläser, am besten, gleich die von gestern, gut ausgespült
– unsere 2 Eier aus dem Essigbad, heute nun ohne Schale, nackig
– viel Salz (hier könnt ihr das Salz aus der Küche probieren)
– destilliertes Wasser (hat der Papa oft in seiner Autowerkstatt, die Oma`s hatten das früher als Bügelwasser, es ist Wasser ohne Mineralien)

So wird es gemacht:

In einem Glas wird zuerst eine konzentrierte Salzlösung hergestellt. Ihr löst dafür viel Salz im Wasser nach und nach auf. Ein „nacktes“ Ei kommt hier rein und das andere Ei in das Glas mit dem destillierten Wasser. Bereits nach einem Tag könnt ihr erkennen, wie das Ei im demineralisierten Wasser größer wird. Das im Salzwasser liegende Ei zieht sich zusammen und wird kleiner.

Erklärung: Die Eihaut wirkt geschlossen und undurchlässig, ihre Oberfläche hat aber winzige Poren, diese sind teildurchlässig. Wasser und Luft gelangen durch die Eihaut hindurch. Demineralisiertes Wasser enthält keine gelösten Stoffe mehr und dringt deshalb zum Konzentrationsausgleich durch die Eihaut in das Ei-Innere – das Ei wird größer. Bei der Salzlösung ist die Stoffkon-zentration hingegen viel größer, als die im Ei vorherrschende. Aus diesem Grund dringt das Wasser aus dem Inneren des Ei`s nach außen.

Habt auch heute viel Spaß am Experimentieren und Beobachten!

Eure Pädagogen der AWO Lausitz

Wie dünn sind Eierschalen?

Hallo liebe Kinder, Geschwister und Eltern,

gestern habt Ihr mit Euren Eltern und/oder Geschwistern getestet oder um die Wette geeifert, wie stark Eierschalen sein können, wie viel Gewicht sie aushalten können. Heute möchte ich euch ein Experiment erklären, wo ihr mit Geduld und viel Zeit, sehen könnt, wie dünn Eierschalen sind und warum Zähneputzen so wichtig ist. Nun werdet Ihr euch Fragen, was haben die Eierschalen mit Zähneputzen zu tun?!

Aber wartet ab – Ihr werdet es sehen und verstehen!

Ihr benötigt:

  • 3 mittelgroße Schraubgläser (wo jeweils ein rohes Ei reinpasst) mit Deckel
  • 3 rohe Eier (zwei braune, ein weißes)
  • viel Essig, (hochprozentig ist am besten, da dauert das Experiment nicht ganz so lange)

Füllt die drei Gläser mit Essig!
Ich nehme Schraubgläser, damit die Küche nicht nach dem starken Essig riecht.
Nun legt in das 1. und 2. Glas je ein braunes und ein weißes Ei.
Das andere braune Ei, euer drittes Ei, bestreicht ihr zur Hälfte ganz dick mit Zahnpaste und erst dann kommt es in das letzte 3. Glas mit Essig. Alle drei Eier müssen vollständig im Essig versinken.

 

Nun beginnt die Zeit der geduldigen Beobachtung. Schon nach wenigen Momenten bilden sich auf der Schale eurer Eier viele Bläschen. Folgendes geschieht: die Säure vom Essig ist in der Lage, den Kalk der Eierschale aufzulösen. Ihr könnt in allen 3 Gläsern unterschiedliche Beobachtungen machen. Erzählt Sie euch gegenseitig. Was sieht Mama, was Papa und was beobachtest DU? Nach einigen Stunden hat sich die Schale im Essigbad vollständig aufgelöst. Manchmal dauert es aber auch einen ganzen Tag. Ihr könnt immer mal – stundenweiße mit dem Finger überprüfen. Zum Schluss hält nur noch das Eihäutchen das jeweilige Ei zusammen.

Ihr könnt nun die Eier aus dem 1. und 2. Glas mit seiner Gummihaut vorsichtig aus dem Essig nehmen. Spült sie mit klarem Wasser ab! Wie fühlen Sie sich an? Wie sehen sie aus? Haltet sie mal gegen das Licht, dann seht Ihr den Dotter im Eiweiß schwimmen. Drückt auch mal mit dem Finger dagegen! Fassen sie sich nicht wie „Flumi-Gummibälle“ an?

Bitte hebt die beiden „Flumi-Eier“ für morgen auf, damit wollen wir weiter experimentieren!!!

Nun könnt Ihr auch das dritte Ei, welches ihr zur Hälfte mit Zahnpaste eingeschmiert habt, aus dem Essigbad befreien. Was ist daran zu sehen? Was ist anders – zu den anderen Eiern? Könnt ihr euch erklären warum? Fragt mal eure Geschwister und Eltern! Tauscht euch über eure Vermutungen aus!

Morgen gibt es die Auflösung – habt viel Spaß am Experimentieren!

Eure Pädagogen der AWO Lausitz

 

 

 

Wie stark sind die Eierschalen

Hallo liebe Kinder, Geschwister und Eltern,

gestern war Palmsonntag, es ist der sechste, letzte Sonntag der Fastenzeit und natürlich der Sonntag vor Ostern. Mit dem Palmsonntag beginnt unsere Karwoche, die stille Woche. Vielleicht gab es bei euch zu Hause das „Sonntagsfrühstücksei“. Denn in dieser Woche möchten wir euch so „Allerlei rund ums Ei“ verraten → gemeinsam mit euch experimentieren.

Denn Eier werden doch zur Osterzeit in euren Haus zu finden sein → oder?!

Das Ei ist ein wahrhaftiges Wunderwerk der Natur. Die Schale ist luftdurchlässig, denn das Küken muss atmen können; sie ist dünn, damit sich das Küken daraus befreien kann und sie ist stabil, um beim Brüten das Gewicht des Huhns auszuhalten.

Ihr probiert heute mal aus, was die Eierschale tatsächlich aushalten kann.

So geht’s: Kocht mindestens zwei Eier. Klebt um die gekochten Eier in der Mitte einen Klebestreifen. Dieser verhindert, dass die Schalenränder ausfransen. Schneide sie dann mit einem scharfen Messer vorsichtig in der Mitte durch (wenn nötig, lasst euch dabei von den Größeren helfen!!) und entfernt den Klebestreifen. Jetzt könnt ihr euch erst mal stärken und die Eihälften auslöffeln.

Lege die vier Schalenhälften auf den Tisch/auf den Fußboden/eine glatte Unterlage und stapele Gewichte darauf. Lege Bücher, Küchenbrettchen, Bausteine oder andere Materialien – eins nach dem anderen, aber vorsichtig auf die Schalen, bis sie brechen. Du wirst staunen, was die dünnen Wunderwerke aushalten können!

 

 

Materialien sind also:

  • mindestens 4 Eierschalhälften
  • wenn ihr um die Wette stapeln möchtet, dann je Teilnehmer 4 Eierschalhälften
  • viele Bücher oder andere Dinge, die ihr probieren möchtet

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Wetteifern, wer den höchsten Turm auf seine Eierschalen stapeln kann. Wenn die Eierschalen brechen, könnt ihr die Dinge, di

e ihr gestapelt habt – wiegen. Dann wisst ihr, welche Eier das meiste Gewicht ausgehalten haben. Denn hier kann es zwischen Höhe des Bücherturms und Gewicht der gestapelten Dinge Unterschiede geben.

Ihr seht also, es ist nicht nur Spiel, Spaß und Wetteifer dabei, sondern auch Mathematik.

Nun ran an die EIER und lustiges Stapeln

wünschen Euch alle Mitarbeiter der AWO

 

 

 

 

 

 

Mein eigenes selbstgestaltetes Natur-Sudoku

 

 

 

 

 

 

Hallo liebe Kinder, Geschwister und Eltern,
da der Frühling in der Natur erwacht können wir draußen beim Spaziergang, im Garten oder bei einer Radtour viele Dinge entdecken, beobachten und bewundern.

Aus den gesammelten Naturmaterialien lassen sich unendlich schöne Dinge gestalten, wie z.B. ein Natur – Sudoku.

Da habt ihr Freude beim Sammeln, Spaß beim Gestalten und weiter Spieleifer beim Testen und Ausprobieren. Euer Sudoku kann immer wieder je nach Jahreszeit, Materialvielfalt oder Ideenreichtum umgestaltet werden. Ihr könnt also eurer Kreativität bei der Gestaltung freien Lauf lassen.

Mögliches Material:
–  eine quadratische Pralinenschachtel oder einen Eierkarton vom BIO-Bauern quadratisch oder ein Schuhkartondeckel, den ihr in gleichgroße Teile unterteilt.

 

 

 

 

 

 

– Naturmaterialien (z.B. Blüten, Stöcker; Schneckenhäuser; Steine, Muscheln u.a.) nach eurer Auswahl immer in der Anzahl eurer Felder in der Pralinenschachtel
Mein Sudoku hat in der Pralinenschachtel waagerecht und senkrecht 5 Felder, also brauchte ich für jede Reihe fünf Dinge von einer Sorte.

 

 

 

 

 

 

Nach dem Sammeln und gestalten deines Sudoku`s kann nun das Spielen beginnen.
In jeder Reihe (egal ob waagerecht oder senkrecht) darf immer das einzelne Ding nur einmal vorkommen.
Das heißt in der 1. Reihe nur 1 x die Kastanie, nur 1 x die Schnecke, nur 1 x die Muschel u.s.w.
Und das gilt auch senkrecht. Wenn du meine Erklärung nicht verstanden hast, dann lass es dir von deinen größeren Geschwistern oder von deinen Eltern erläutern, welche Regeln es beim Sudoku gibt, falls du es noch nicht weißt.

Wir wünschen Euch jedenfalls viel Freude beim Suchen in der Natur, beim Gestalten und Basteln sowie gemeinsamen Spielen. J

 

„Klammerschlangen“

Spiel mit bunten Klammern – wer hat in einer Minute die längste Klammerschlange gebaut

Material:
viele bunte unterschiedliche Klammern
für die Zeitmessung: z.B. eine Sanduhr, Eieruhr oder das Handy
zum Abmessen der Schlangen: Lineale, Bandmaß oder Schnüre zum Vergleichen

 

 

 

 

 

Übrigens gibt es noch weitere mögliche Spiele mit den Klammern: – zum Beispiel das Sortieren der Klammern nach Farben, nach Größe und Form, das Aufhängen von Socken auf Schnelligkeit, mit Klammern Muster und Bilder legen, oder sie bemalen und Geschichten erzählen.

 

 

  „Lappenlauf“

Die Kinder stehen auf Putzlappen (oder auch als Zeitungslauf, wenn der Fußboden eher dazu geeignet ist) und absolvieren eine abgesteckte Strecke um die Wette. Das kann mal vorwärts und mal rückwärts durchgeführt werden und macht einen riesigen Spaß.
Kann auch immer weiter abgewandelt werden:  z.B. nicht nur auf zwei Beinen mit zwei Lappen, sondern auch mit vier Lappen mit Händen und Füßen im Elefantenschritt.

 

 

 

 

 

 

„Erbsenarbeiten“

Damit hat Fröbel, ein Reformpädagoge, mit Kindern geometrische Körper wie Würfel, Quader, Zylinder uvm. gebaut – sog. Kantenmodelle geometrischer Körper.

Mögliches Material:
– Zahnstocher (od. Schaschlikstäbchen od. Spaghetti od. Strohhalme)
– Erbsen (od. Knete od. Styropor od. Marshmallows)

Mit dieser genialen Methode könnt ihr komplexe Körper bauen. Dazu nehmt ihr aus der Küche von Mutti am besten ungeschälte Futtererbsen (oder andere Materialien, siehe oben). Diese sind beige → nicht grün, wie herkömmliche Erbsen. Die müssen über Nacht in Wasser eingeweicht werden. Danach müssen sie ca. 1 Stunde wieder etwas antrocknen. Nun kann man sie verwenden, um damit geometrische Körper zu bauen.

Ihr könnt die Holzstäbchen natürlich auch mit Knete verbinden. Die Erbsen-Methode hat aber entscheidende Vorteile:
– ihr könnt bis zu 8 Zahnstocher in eine Erbse pieksen
– das ermöglicht komplexes Bauen
– die Bauwerke werden mit Erbsen extrem haltbar
sie ziehen sich nach ein paar Tagen wieder zusammen und fixieren so die Stäbchen
– ihr könnt eure Bauwerke dadurch individuell nachbearbeiten
anmalen oder mit Alufolie auskleiden usw….
– die Methode ist umweltfreundlich
Holz und Erbsen sind nachwachsende Rohstoffe

Hier sind noch einige Beispiel und Ideen, wie das funktioniert:

 

Wir wünschen Euch viel Spaß, Freude und Konstruktionseifer!

 

 

 

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