Wir sind für Sie da - jederzeit! Tel.: 03571 / 48850

Aktuelles

13.09.2022

Innerhalb des Sommerferien-Forscherprojektes „Geheimnisvolles Erdreich“ waren die Kinder des AWO-Hortes der Lautaer Kita „Firlefanz“ sehr interessiert und kreativ. So schufen sie unter anderem Terrarien, um Tiere und Pflanzen zu beobachten und im Anschluss ihre fantasievollen Gedanken zu Papier zu bringen. Es entstanden beeindruckende und berührende Erzählungen; hier ein Beispiel:

Das schöne Paar

Hi, mein Name ist Barbara.
Ich bin eine Feuerwanze und lebe hier im Terrarium im AWO Hort der „Hans Coppi“ Schule. Hier ist es schön groß und grün. Eigentlich fühle ich mich ganz wohl, doch heute ist mir etwas mulmig.
Mir ist etwas aufgefallen…
In meinem Zuhause habe ich ein ungewöhnliches Tier entdeckt. Es sieht aus wie ein Wurm oder vielleicht doch wie eine Bremse? Ach, es sieht einfach nur komisch aus.
Was ist, wenn mich dieses ungewöhnliche Wesen angreift oder auffrisst?
Egal, ich bin jetzt ganz mutig und geh einfach hin.
Mit leiser Stimme, rufe ich: „Hallo? Hier ist Barbara.“
Es fing an zu rascheln. Eine tiefe Stimme sagt: „Hallo, ich bin Gerolf der Grashüpfer.“
Barbara fragt ihn: „Was machst du hier?“
Gerolf antwortet: „Ich chille und beobachte dich.“
„Ich dachte du wärst ein gefräßiges Monster und willst mich auffressen“ sagte Barbara.
„Ich? Niemals! Ich finde dich wunderschön.
Hier auf meinem weichen Moos chillt es sich am besten und man kann hier so schön träumen. Weißt du eigentlich, dass ich jeden Tag nur von dir träume“ sagte Gerolf.
„Was von mir?“ fragte Barbara.
„Ich bin doch eine Feuerwanze und du ein Grashüpfer.“
„Na und“ antwortete Gerolf. „Man kann doch in jeden verliebt sein.“
„Ver,-ver,-ver,-ver,-verliebt was?“ fragte Barbara.
„Ja ich bin so verliebt in dich. Ich bin vielleicht anders, aber ist anders sein schlimm?
Ich kann richtig hoch springen. So hoch das ich dir die Sterne vom Himmel holen kann. Schau mal Barbara, bei uns Tieren ist es doch wie bei den Menschen.
Alle sind auf ihrer Art und Weise unterschiedlich und doch ist jeder einzelne liebenswert. Jeder hat Stärken und Schwächen. Und niemand kann alles perfekt.“
Barbara ist sehr berührt und gibt Gerolf einen langen Kuss.
Von nun an lebten sie bis ans Ende ihrer Tage gemeinsam mit ihrer Tochter Geralda im warmen Terrarium.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Autorinnen: Chiara, Lara und Sadie aus der 3. und 4. Klasse

 

 

 

 

 

13.09.2022

„Pastazeit“ im Firlefanz


Das längerfristig angelegte Projekt „Küchendetektive“ in der Kita „Firlefanz“ hatte in den Sommerferien den Schwerpunkt „Nudeln.“ Die Kinder, die im „Haus der kleinen Forscher“ regelmäßig unter Anleitung von Silvana Weise sich auf verschiedenste Weise dem Thema widmeten, lernten unter anderem eine Vielzahl von unterschiedlichen Nudelsorten kennen. Doch die eigentliche Frage war: Woraus bestehen denn die Nudeln?“. Die Ansichten der Kinder waren recht unterschiedlich:
„Mmh keine Ahnung. Die kommen aus der Tüte“, hieß es. Oder: „Na aus nischt, die sind halt so.“ Gemeinsam ging man der Sache auf den Grund und schaute erst einmal auf die Inhaltsstoffliste der Nudelpackung. Die Küchendetektive erfuhren, dass in den Nudeln Mehl, Gries und Eier sind. Daraus stellten sie Nudelteig her. Das Kneten war recht anstrengend. Während der Teig ruhte, beschäftigten sich die Mädchen und Jungen mit der Nudelmaschine. „Diese fanden alle Kinder sehr spannend“, berichtet Silvana Weise. „Mit viel Ausdauer wurde der Teig von den Detektiven durch die Maschine gewalzt. Staunend beobachteten sie, wie der Nudelteig immer dünner und länger wurde.“  Aus einem Teil des Teiges entstanden Bandnudeln und aus dem anderen Teil Schleifennudeln. Die Bandnudeln wurden von allen Kindern mit einer Engelsgeduld zum Trocknen auf den „Nudeltrockner“ gehangen. Dabei schulten sie ihre Ausdauer und Feinmotorik. Auch bei den Schleifen war Geduld und Feinmotorik gefragt. Zuerst mussten aus den Nudelplatten Rechtecke geschnitten werden. Einige Kinder probierten unterschiedliche Größen aus. Mit Daumen und Zeigefinger wurden die Rechtecke in der Mitte zusammengedrückt. Spielerisch widmeten sich die jungen Forscher vielen Bildungsthemen, unter anderem der Mathematik. Sie erfuhren nicht nur, was eine Prise ist, berichtet die Projektleiterin: „Die Detektive lernten abwiegen, abmessen, Formen, wie zum Beispiel Rechtecke, erkennen und ausschneiden.“ Und sicher wird das eine oder andere Kind nun häufiger in der heimischen Küche mitwerkeln. „Das macht Spaß“, erklärte eine Detektivin: „Wenn meine Mutti zu Hause sagt es gibt Nudeln, dann sag ich, dass ich Mehl, Eier, Gries, Salz und eine Nudelmaschine brauch. Dann kann nichts mehr schief gehen.“ Alle waren sich einig: Das hat Spaß gemacht. Und das Wichtigste: Lecker waren die Nudeln auch!

 

 

 

 

 

03.06.2022

Hurra – Endlich ist es soweit! Neues aus dem Firlefanz-Hort!

Nach langer Wartezeit durften wir Kinder aus dem AWO Firlefanz-Hort in der Hans-Coppi-Grundschule Lauta unsere neue Kletter- und Balancieranlage einweihen. Jede Menge Arbeit steckte im Aufbau. Dabei erhielten wir tatkräftige Unterstützung vom Bauhof der Stadt Lauta. Herzlichen Dank dafür! Wir konnten es kaum erwarten, das neue Spielgerät zu erkunden. So packten auch wir Kinder beim Verteilen des Sandes mit an. Mühselig haben wir die Sandberge mit unseren Schubkarren und Schippen um die Kletterbalken verteilt.

Am 25.05. fand nun endlich die offizielle Eröffnung statt. Diese wurde musikalisch untermalt von unseren talentierten Mitschülern. Nachdem das Absperrband, welches wochenlang die Baustelle sicherte, durchschnitten wurde, stürmten wir mit großer Freude das neue Herzstück des Waldspielplatzes. Von oben können wir die Aussicht genießen und unsere Kletterstrategien und Kräfte austesten.

Habt ihr Lust unseren Hort kennen zu lernen? Dann besucht uns doch am 06.07.2022 zum Begegnungstag von 15.30-17.30Uhr im AWO Hort in der Hans-Coppi-Grundschule Lauta.

 

 

 

 

 

28.04.2022

Neues aus der AWO Kita Firlefanz…

Endlich ist der Frühling da und die Firlefanz-Kinder haben sich inzwischen im Ausweichquartier der ehemaligen Grundschule in Laubusch gut eingelebt. Ausweichquartier deswegen, weil das Stammhaus der AWO-Kita, in der Bachstraße in Lauta, bis Ende des Jahres saniert wird.
Der Osterhase hat die Kinder trotzdem gefunden und bunte Eier im Gras versteckt. Sie sind auf Suche gegangen und haben einen tollen Tag in der Natur erlebt. Nachdem Jeder sein Osternest gefunden hatte, konnten sich die Kinder an einer langen Ostertafel ihr Brot selbständig schmieren und verkosten. Den Osterbrunch hatten zuvor die kleinen Küchendetektive selbst vorbereitet. Es wurde fleißig Brot gebacken und verschiedene Aufstriche angerührt. Der Andrang war groß und alle ließen es sich gut schmecken.
Haben Sie Lust uns kennenzulernen oder möchten Sie mit anderen Eltern ins Gespräch kommen? Wir laden Sie recht herzlich zu unserer Spielstunde in die Kita Firlefanz ein.
Wenn Ihr Kind noch keine Kita besucht und mindestens 4 Monate alt ist, freuen wir uns auf gemeinsame Entdeckungen, Lieder und Bewegungsspiele unter pädagogischer Anleitung.
Der Eltern-Kind-Spielkreis ist ein kostenfreies Angebot der AWO Lausitz.
Um Voranmeldung wird gebeten.

AWO Kita Firlefanz in der Hauptstraße 61 in Laubusch (während der Bauzeit)
035722/32247 oder kita-firlefanz@awo-lausitz.de

Terminvorschau: 08.06., 22.06., 06.07. und 20.07.2022 jeweils von 15.00-16.00Uhr

Wir freuen uns auf ein persönliches Kennenlernen
in unserem „Haus der kleinen Forscher“!

23.02.2022

Kita Firlefanz aus Lauta ist übergangsweise in Laubusch zu finden

Nachdem im Sommer 2021 mit dem Umzug der Grundschule und des AWO-Hortes Laubusch in ihr neues Domizil am Markt, das ehemalige Schulgebäude leer stand, ist inzwischen wieder Leben in das Gebäude eingezogen.
Denn seit Dezember nutzt die Kita Firlefanz aus Lauta das ehemalige Schulgebäude als „Zwischenbelegung“. Das Stammhaus in der Johann-Sebastian-Bach-Straße wird seitdem in großem Maße umgebaut. Geplant ist eine Bauzeit von etwa einem Jahr. Die brandschutztechnische Ertüchtigung des Kitagebäudes erfordert die Neuverlegung vieler Leitungen. Dazu sind unzählige Wanddurchbrüche notwendig. Außerdem werden neue Brandschutztüren eingebaut. Das gesamte untere Geschoss erhält Fußbodenheizung und die Bäder im Haus werden allesamt saniert. Dazu bedarf es Baufreiheit, denn diese Arbeiten können nicht wie sonst üblich abschnittsweise erfolgen. Und genau aus diesem Grund musste die Kita Firlefanz ausziehen. Für die AWO Lausitz ist das etwas ganz Neues, denn noch nie musste eine komplette Kita umziehen. Immerhin werden in der Kita Firlefanz 128 Kinder von 21 pädagogischen Fachkräften betreut. Zusätzlich unterstützen Hauswirtschaftskräfte, Haustechniker und Freiwillige das Team.
Noch vor dem Umzug, musste allerdings die alte Grundschule in Laubusch an die Kita-Erfordernisse angepasst werden. Das bedeutete unter anderem Toiletten auch für die Kleinsten, niedrigere Waschbecken und Handläufe. Auch Heizungsverkleidungen mussten nachgerüstet werden. Außerdem wurden die genutzten Räume noch von altem Inventar beräumt und erhielten einen neuen Anstrich. Einen Großteil dieser Arbeiten erledigte der Haustechniker mit Unterstützung aller Mitarbeiter sowie einigen Eltern. Dabei packten tatkräftig auch die Jugendlichen der Jugendwerkstatt „Take Your Chance“ mit an, die ebenfalls zur AWO-Familie gehört. Als Dankeschön für den Fleiß, haben die Kita-Kinder für die Helfer Kuchen gebacken.
Am zweiten Dezemberwochenende war es dann so weit. Zu diesem Termin war der tatsächliche Umzug geplant. Gemeinsam mit einem Umzugsunternehmen wurden die vorher gepackten Kitautensilien nach Laubusch gebracht. Seit dem 14.12.2021 werden nun die Kinder in der „Zwischenbelegung“ empfangen.
Auch wenn der Umzug viel Kraft und Nerven kostete, freuen sich die Kinder und das Team schon jetzt auf den nächsten Umzug. Wenn es nämlich in etwa einem Jahr wieder zurück in ihre richtige Kita geht.
Übrigens: Für die etwa 20 Familien, denen es nicht möglich ist das Kind nach Laubusch zu schaffen, ist extra ein Shuttle-Service eingerichtet worden.

 

 

 

07.12.2021

bundesweiter Vorlesetag

 

 

Am 19.11.2021 fand auch in unserer Kita „Firlefanz“ der bundesweite Vorlesetag statt. 2021 stand dieser unter dem Thema „Freundschaft und Zusammenhalt“. Alle Kinder wurden an diesem Tag zum Bilderbuchkino eingeladen. Gemeinsam lauschten sie in gemütlicher Runde der Geschichte „Das kleine WIR“ von Daniela Kunkel, vorgelesen von Andy Vetter.
Das kleine WIR ist eine Fantasiefigur, welche sinnbildlich für den Zusammenhalt von Menschen steht, dem Wir-Gefühl.
In der Geschichte geht es darum, dass das WIR aufgrund von Streitigkeiten verschwinden kann. Es wieder zu erlangen, ist schwierig – aber machbar. Das WIR kann größer und stärker werden als je zuvor, wenn man behutsam damit umgeht. In anschließenden Gesprächsrunden erzählten die Kinder von ihrem WIR, welches sie mit anderen Kindern oder Erwachsenen verbinden.

Andy Vetter -Sprachfachkraft

 

 

 

03.12.2021

Waldwanderung


Regelmäßig treffen sich einige Kinder des Hortrates, um gemeinsam Ferienaktionen, Wünsche und Anregungen zu besprechen.
Die Planung der letzten Waldwanderung sorgte bei allen für interessanten Gesprächsstoff.
„Was können wir im Wald entdecken?
Oder treffen wir etwa Waldgeister, oh wie gruselig ….
Wo wohnen Fuchs und Hase?“
32 Kinder machten sich auf den Weg in Richtung Johannistal.
Spannende Aufgaben warteten auf alle. Ausgerüstet mit Fotoapparaten konnten wir einen Fuchsbau finden. Wir entdeckten auch den Habichtspilz, seine Kappe sieht aus als wachsen Federn drauf. Raupe und Käfer wurden mit Lupe betrachtet und von der Straße gerettet. Viele schöne Dinge wurden durch Fotos eingefangen. Wie schön es ist, Licht und Schatten im Wald zu sehen, Wildkräuter und vieles mehr.
Am lustigsten fanden wir, selbst Waldgeister aus Ton und Naturmaterial an Bäumen zu gestalten. Lustige Namen wurden schnell gefunden. Vielleicht haben Sie, liebe Lautaer Anwohner, den einen oder anderen Waldgeist entdeckt.
Wir erlebten einen erlebnisreichen Vormittag im Wald.
Sehr traurig machte uns aber der viele Unrat, den wir auch entdeckten: Flaschen, Bauschutt, Plastik und vieles mehr fanden wir auf dem Rückweg und sammelten einiges davon ein.
Chiara ärgerte sich: „Die Menschen können doch ihren Müll in den Papierkorb werfen. Die verschmutzten Wälder zu sehen, ist gar nicht so toll.“
Pippa fand die Sammelaktion schön: „Wir haben den Tieren geholfen, damit sie sich nicht verletzen.“
Alle Kinder sind sich einig:
„Ihr Großen seid doch bitte Vorbild! Müll gehört nicht in den Wald!“

 

Es grüßen die Kinder des AWO Hortes „Firlefanz“.

 

 

 

12.10.2021

Kürbiszeit bei den „Firlefanz“-Küchendetektiven

 

Das Bildungsprojekt „Küchendetektive“, das seit einigen Monaten in der AWO-Kita „Firlefanz“ in Lauta läuft, trägt weitere Früchte. Nachdem im Frühjahr eine Kürbispflanze in das Hochbeet der Einrichtung gepflanzt und von den Kindern liebevoll gegossen und beobachtet worden ist, entstanden viele Blüten. Leider bildeten sich nur zwei Kürbisse. Einen fanden die Schnecken zum Fressen gern, doch der Andere wuchs und wuchs. Viele Kinder fragten immer wieder, wie groß das Exemplar denn noch wird. Damit er nicht anfängt zu faulen wurde der Riese auf ein Brett gelegt. „Dann entschlossen wir uns den Riesen zu ernten“, berichtet Erzieherin Silvana Weise. „Mit vereinten Kräften legten wir ihn auf den Tisch“. Die Mädchen und Jungen entdecken bei diesem Forscherthema viele spannende Sachen – auch beim Wiegen und Messen. „Ich denke tausend Kilo und 150 Meter“, kam als Antwort auf die Frage, wie schwer und groß der Riese denn sei. Ganz so gewaltig war er dann aber doch nicht. Immerhin brachte er aber 17,8 kg auf die Waage und der Umfang betrug 126 cm.
Mit der großen Kinderschubkarre wurde der Kürbis in die Küche transportiert. Dort höhlten ihn einige Kinder aus. „Aus dem Kürbisfleisch kochten wir eine leckere Kürbissuppe, die alle verkosten konnten“, berichtet die Projektleiterin weiter. „Auf unserem Fußballplatz wurde die Suppe aus einem Kessel über dem Feuer heraus verteilt. Die Bäckerei Krause hat Brot dazu gespendet. Vielen Dank dafür!“ Doch damit nicht genug: Aus dem restlichen Kürbisfleisch wurden Kürbisbrötchen und Kuchen gebacken.

 

 

 

 

13.09.2021

Papier – das fetzt!

Wie faszinierend Kinder Papier empfinden, spüren junge Eltern oft am 1. Geburtstag ihrer Sprösslinge: Die Verpackung lässt sich zerknüllen und ist oft spannender als manches Geschenk selbst. Anregend und lehrreich war Papier auch bei dem diesjährigen Sommerprojekt der Kita „Firlefanz“ in Lauta. Sechs Wochen lang erlebten die Mädchen und Jungen von der Krippe bis zum Hort vielfältige Aktionen unter dem Motto „Papier – das fetzt!“. Papier lässt sich nämlich nicht nur zerknüllen und bemalen. Wir benutzen es täglich in der Küche und im Bad. Man kann es zerreißen, falten und rollen. Man kann es stapeln und damit imposante Bauwerke konstruieren.
In der Kita „Firlefanz“, zertifiziert als „Haus der kleinen Forscher“, widmeten sich die Kinder ganz spielerisch dem Thema. So wurden in der Krippe kleine Bälle geformt und zu Musik auf einem Schwungtuch tanzen gelassen. Auf einer mit Tapetenkleister präparierten Styroporplatte legten die Kinder nach Belieben verschiedenartige Papierschnipsel auf-, über- und nebeneinander, sodass ein dreidimensionales Kunstwerk entstand. Viel Spaß machte es den Krippenkindern zudem, unter liebevoller Anleitung der pädagogischen Fachkräfte ein Auto aus Pappe zu bauen und bunt bemalte Buden zu gestalten, die nun für Versteck- und Rollenspiele zum Einsatz kommen.
Im Kita-Bereich entstanden aus Papier unter anderem Kleidung, Hüte und Schmuck. Die Ergebnisse präsentierten die Kinder mit viel Freude bei einer Modenschau. Mit ein paar Handgriffen wurden Flieger gefertigt. Zudem forschten die Mädchen und Jungen, was passiert, wenn Buntpapier über Nacht mit Öl getränkt wird oder wie unterschiedlich „Lastschiffe“ aus Eierverpackungen oder Papier funktionieren.
Bei all den Dingen förderten die jungen Forscher spielerisch nicht nur ästhetische, mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen. Sie taten auch viel für ihr körperliches Wohlbefinden. Die Hortkinder kamen zum Beispiel beim Zielwerfen, Zeitungstanz oder Schnipsel-Lauf ordentlich ins Schwitzen. Sie verbesserten zudem ihre Lesekompetenz bei einem Zeitungsquiz. Im Hort wurden außerdem Boote, Schmetterlinge und Hüte gefaltet sowie die unterschiedlichsten Papierarten ertastet. Bei vielen Aktionen, wie dem Bau von Häusern aus Zeitungsrollen, lernten die Kinder, wie wichtig es ist, rücksichtsvoll zu agieren und anderen zu helfen. Dass es notwendig ist, sparsam mit Papier umzugehen, erfuhren sie bei einer Waldwanderung mit dem Forstservice Zagorski. Hier wurde Forsttechnik, Baumscheiben sowie Borkenkäfer im Lupenglas bestaunt. Die Kinder lernten, dass es etwa 3000 verschiedene Papierarten gibt und jeder zweite Baum in Deutschland zur Produktion dafür genutzt wird. Lustige Waldspiele machten die Wanderung zu einem rundum gelungenen Erlebnis. Anzuregen, Papier im Alltag bewusst wahrzunehmen und den Einsatz des Werkstoffes auf vielfältige Art mit Begeisterung zu entdecken, war ein großes Ziel des Projektes. Das ist gelungen. Tenor der sechs Wochen in Krippe, Kita und Hort: Nicht nur Papier fetzt, auch dieser Sommer war „fetzig“!

Zum Bild: Unter anderem haben mehrere Kita-Kinder Papier nach derselben (!) Anleitung gefaltet und gerissen und dabei auf Anweisungen wie „Mitte“, „obere linke Ecke“ oder „untere rechte Ecke“ reagiert. Nach dem Öffnen staunten sie über ganz unterschiedliche Muster.

 

 

 

 

30.07.2021

Briefe vom Weihnachtsmann!

Liebe Kinder, liebe Eltern, ein weiterer Brief vom Weihnachtsmann hat uns erreicht.

Er schreibt uns, dass sein 9. Rentier Rudolph wieder gesund ist und dass er am Nordpol allerhand mit den Weihnachtsvorbereitungen zu tun hat.

Trotz der vielen Arbeit hat er eure neuen Bilder an unserer Zaunbildergalerie entdeckt und sich sehr darüber gefreut. Auf einem Bild hat er sich sogar selbst erkannt.

Als Dankeschön hat der Weihnachtsmann uns ein Geschenk mitgeschickt für eine kleine Erfrischung an den warmen Sommertagen.

Wir bedanken uns recht herzlich für den Melonen- und Eisgutschein! Die Kinder haben sich riesig darüber gefreut und es sich schmecken lassen.

 

Unsere Zaungalerie wollen wir weiter wachsen lassen. Wer also zuhause oder im Kindergarten ein schönes Bild malt, kann dieses gerne mitbringen.

Die Galerie für kleine Künstler sieht nicht nur schön aus. Die Kinder lernen Achtsamkeit und Wertschätzung für sich selbst und auch für andere.

 

Eure und Ihre Mitarbeiter der Kita Firlefanz

 

 

 

 

22.07.2021

Firlefanz-Kinder lernen mit neuen Tablets

Der Hort der Lautaer Kita bekommt Unterstützung für seine medienpädagogische Arbeit durch die „Aktion Mensch“

Die medienpädagogische Arbeit im Hort der Lautaer Kita „Firlefanz“ wird seit einigen Wochen durch die Förderung der „Aktion Mensch“ noch intensiver und zielgerichteter gestaltet. Die Sozialorganisation, die sich durch Lotterieeinahmen finanziert, unterstützt die Firlefanz-Initiative unter dem Motto „Forschen und entdecken auch in medialen Ecken“ finanziell in Höhe von 5000 Euro. Angeschafft wurden unter anderem Tablets, um professionelles und pädagogisches Arbeiten zu ermöglichen. Die Kita ist mit der bundesweiten Frühbildungsinitiative „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert.

Der Einsatz der digitalen Geräte knüpft an die veränderte Lebenswelt der Kinder an. Durch einen verantwortungsvollen Mix aus analogen und digitalen Medien unter Anleitung, erlernen die Kinder Medienkompetenz, erfahren Chancengleichheit, Selbsttätigkeit und Kreativität. Das beginnt schon in der 1. Klasse. Spielerisch lernen die Kinder die Tastatur kennen, verfassen einfache Sätze, berichtet Erzieherin Katrin Knobloch über den Beginn der Tablet-Arbeit: „Es kommt immer wieder die Frage, ob sie mal wieder etwas schreiben können.“ Nach und nach werden die Mädchen und Jungen an die Möglichkeiten der Technik herangeführt. Sie nutzen sie zum Beispiel auch, um einen Steckbrief zu verfassen, selbst angefertigte Fotos zu sichten, auszuwählen und zu bearbeiten. Ältere Kinder im Hort beschäftigen sich derzeit intensiv mit der „Titanic“ und zeichnen den 1912 gesunkenen Luxusdampfer im Großformat. Mithilfe der Tablets können Fotos und Videos für das Projekt zur Verfügung gestellt werden.

In den kommenden Monaten soll weiter an der technischen Ausstattung des Hortes gearbeitet werden. Ziel ist es, dass die Kinder ihre vielfältigen Forschungsergebnisse auch eigenständig und kreativ dokumentieren können.

 

 

 

 

 

17.06.2021

 

Viel Spaß beim Kindertag

In der Kita „Firlefanz“ in Lauta war die Verkehrswacht. Die Hortkinder absolvierten einen Sportparcours.
Abwechslungsreich wurde in diesem Jahr der Kindertag in der AWO-Kita „Firlefanz“ in Lauta gefeiert. Zunächst versammelten sich die Kinder aller Gruppen im kleinen Kreis zur Eröffnung und es wurde eine große und bunte „Kindertags-Glitzerrakete“ gestartet. Zu Gast an diesem Tag war die Verkehrswacht Lauta, die interessant und kindgerecht die Mädchen und Jungen über wichtige Verhaltensregeln im Straßenverkehr informierte. An drei Stationen lernten die Kinder Verkehrsschilder kennen, balancierten auf einer Bewegungsbaustelle und erlebten in einem abgedunkelten Zelt die Funktion von reflektierender Kleidung. Ausgelassen konnten die Kinder auf der Hüpfburg herumtoben. Wir sagen Dankeschön an die ehrenamtlicher Helfer der Verkehrswacht Lauta.
Zum Abschluss erfrischten sich alle Kinder mit einem Eis.
Viel in Bewegung waren auch die Hortkinder der AWO-Kita. Sie absolvierten zum Kindertag einen Bewegungsparcours. Stationen waren unter anderem die Slakeline, Seilspringen, Körbe werfen oder Slalomfahren mit dem Roller. Im Anschluss stärkten sich die Kinder mit Melone und Keksen.

 

 

11.06.2021

Wir haben Post bekommen!

Liebe Kinder, Liebe Eltern… wir haben einen Brief vom Weihnachtsmann erhalten. Seine Rentiere haben einen Ausflug gemacht und haben dabei unsere Bilder am Gartenzaun entdeckt. Sie erzählten ihm ganz aufgeregt von unserer tollen, bunten Zaunbildergalerie. Er selber kann sie sich leider nicht ansehen, weil eines seiner Rentiere krank ist und er sich um dieses kümmern muss. Er schreibt uns in seinem Brief, wie sehr er sich über die Kunstwerke von euch Kindern freut.
Auch wir freuen uns sehr über seinen Brief und würden uns wünschen, dass die Zaunbildergalerie weiter wächst. Wer also zuhause oder im Kindergarten ein schönes Bild malt, kann dieses vielleicht bald wettergeschützt in unserer Galerie ausstellen.
Wir freuen uns auf all die schönen Bilder von euch und sind schon ganz gespannt, welche Größe unsere Zaunbildergalerie erreicht!

Eure und Ihre Mitarbeiter der Kita Firlefanz

 

 

02.06.2021

In der Kita „Firlefanz“ in Lauta ist ein Baum gepflanzt worden.

Ein vielseitiges Langzeitprojekt hat in der AWO Kita „Firlefanz“ in Lauta begonnen. Möglich macht es eine Spende der Firma „eismann“. Die Einrichtung, die mit der bundesweiten Frühbildungsinitiative „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert ist, bekam von der Firma einen Apfelbaum geschenkt. Schnell konnte gemeinsam mit den Kindern ein geeigneter Platz gefunden werden. Die Mädchen und Jungen fanden das Einpflanzen sehr spannend und wechseln sich nun regelmäßig beim Gießen ab. Das Projekt fördert unter anderem die sozialen Kompetenzen. Die Kinder lernen, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Sie forschen aber auch über naturwissenschaftliche Phänomene, wie das Entstehen und Reifen der Früchte. Spielerisch beschäftigen sie sich auch mit Mathematik erklärt Erzieher Marco Hammerschmidt. „Wir sind mit den Kindern gerade dabei, in der Holzwerkstatt eine Messlatte zu bauen, um das Wachsen des Baumes täglich  ablesen zu können“. Am meisten freuen sich die Kinder natürliche schon darauf, frische Äpfel zu kosten und Apfelmus oder Apfelsaft herzustellen.

 

 

 

 

 

Hortkinder gehen mit neuen Kameras auf Entdeckungstour

Interessante Tage erlebten zuletzt die Hortkinder der Kita „Firlefanz“. Sie konnten die neuen Kameras in Betrieb nehmen, die der Hort als Preisträger des 2. „Sächsischen Mitmachfonds“ anschaffen konnte. Mit dem Wettbewerb unterstützt der Freistaat beispielgebende Initiativen, die helfen, den Strukturwandel in der Region infolge des Kohleausstiegs zu bewältigen.

Der Hort hatte die Jury mit seinem Projekt „Mit digitalen Medien forschen lernen“ überzeugt. Es fördert die naturwissenschaftlich-mathematische sowie Medienkompetenz der Sechs- bis Zehnjährigen. Ihnen werden nachhaltige Wege eröffnet, um die vernetzte Welt mitzugestalten und daraus Wissen zu schöpfen. Mit den Kameras entdecken die Mädchen und Jungen ihre Umwelt forschend entdecken und können im Anschluss die Ergebnisse präsentieren.

Jede Hortgruppe verfügt über eine neue Kamera. Die pädagogischen Fachkräfte fördern die kontinuierlich die naturwissenschaftlichen Kompetenzen der Kinder. Sie bekommen Raum und Zeit zur praktischen Beschäftigung, zum Beobachten, Ausprobieren und Experimentieren. So sah man viele junge „Fotoreporter“ die Horträume erkunden. Die Kinder nahmen unterschiedliche Perspektiven ein und produzierten gemeinsam interessante farb- und schwarz-weiß Aufnahmen, zum Beispiel Detailfotos von Dingen, die sie alltäglich im Hortalltag erleben.

Auch eine Winterwanderung in den Ferien knüpfte an das Foto-Thema an. Im frischen Schnee ging es auf „Spurensuche“. So konnten die Kinder im Wald und später in den Horträumen erforschen, welche Tiere ihre Spuren hinterlassen haben.

Die Fotoarbeit ist nur der Anfang. Geplant ist, unter anderem noch Tablets anzuschaffen, mit denen die Kinder selbstständig oder unter Anleitung Fotos bearbeiten und zu Experimentier-Themen recherchieren können.

 

 

 

 

 


 

 

 

Zurück
WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner